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·26. Januar 2026

Von St. Pauli-Fans verspottet: Das sagt HSV-Keeper Heuer Fernandes

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Das Eigentor aus dem Stadtderby im Dezember 2023 klebt noch immer an ihm. Als Daniel Heuer Fernandes beim jüngsten Aufeinandertreffen am Millerntor erneut zwischen den Pfosten stand, ließen die Fans des FC St. Pauli keine Gelegenheit aus, den HSV-Keeper an seinen folgenschweren Fauxpas zu erinnern.

Pfiffe, Häme und lautes Raunen begleiteten nahezu jeden Ballkontakt des 33-Jährigen. Vor allem in der ersten Halbzeit, als Heuer Fernandes direkt vor der Südkurve der Heim-Ultras agierte, war der lautstarke Spott selbst für TV-Zuschauer zu vernehmen.


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Doch der Schlussmann ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Trotz des situativ hohen Anlaufens der St.-Pauli-Offensive blieb er mit dem Ball am Fuß souverän, löste mehrere Pressingsituationen spielerisch und griff nur selten zum langen Schlag.

Nach dem torlosen Remis gab sich Heuer Fernandes entsprechend selbstbewusst. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich mit dem Ball viele Lösungen habe und dass mich das jetzt kein bisschen tangiert hat, ob die Fans vom Gegner irgendwas versuchen“, erklärte er nach Abpfiff. Und weiter: „Ich glaube, jeder hat heute auch wieder gesehen, dass ich wieder viele Lösungen gefunden habe.“

Heuer Fernandes lobt HSV-Defensive

Der Spott der Kiezkicker-Anhänger habe ihn dabei „wenig interessiert“, betonte der Deutsch-Portugiese, der zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor blieb. Für ihn ein wichtiger Faktor: „Zu-Null-Spiele sind für einen Torwart und für eine Defensive immer gut.“

Auch mit Blick auf die Gesamtleistung fand Heuer Fernandes durchaus lobende Worte: „Über 90 Minuten haben wir nicht viel anbrennen lassen und auch im Ballbesitz gute Momente gehabt. Das ist einfach wichtig, dass du defensiv stabil bist und trotzdem nicht nur verteidigst, sondern auch das Spiel annimmst und auch Kontrolle im Ballbesitz hast.“

Offensiv sieht der Keeper jedoch noch Luft nach oben. „Natürlich ist es schwer, gegen tiefer stehende Gegner Chancen zu kreieren, sie waren sehr kompakt im Block“, analysierte er. „Aber trotzdem, da müssen wir in Zukunft vielleicht ein bisschen zwingender werden.“ Damit dürfte der Schlussmann vielen HSV-Fans aus der Seele gesprochen haben.

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