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·25. Februar 2026

Von wegen Standardschwäche: Der FC ist auf einmal das stabilste Team des Jahres

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Simon Bartsch

25 Februar, 2026

Auf die Standardschwäche hat der FC jüngst mit einer Personal-Entscheidung reagiert. Dabei ist die Bilanz des Jahres 2026 keine schlechte. Im Gegenteil: Der 1. FC Köln erreicht bei Standards plötzlich den Topwert.

14 Gegentore nach einem ruhenden Ball, erst drei erzielte Standard-Treffer. Die personelle Reaktion erscheint folgerichtig. Allerdings haben sich die Zahlen im neuen Jahr krass verändert.

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1. FC Köln vs. FC St.Pauli, 13. Spieltag, 06.12.2025, 15.30 Uhr, von links: Marvin Schwäbe, Tom Krauß (1. FC Köln), Bild: Herbert Bucco

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So ein wenig schien die Nachricht die Feierlichkeiten trüben zu können. Am Rosenmontag sickerte durch, dass der FC auf die anhaltende Standard-Schwäche reagieren und Hannes Dold von seinen Aufgaben als Standard-Trainer entbinden würde. Eine harte, aber von außen betrachtet wohl folgerichtige Entscheidung. Die Probleme nach einem ruhenden Ball waren weder in den Vorwärtsbewegung noch im Rückwärtsgang von der Hand zu weisen. 14 Bälle haben sich die Kölner nach einem ruhenden Ball gefangen – so viel wie kein anderer Bundesligist. Dagegen hat Köln aber auch erst drei Treffer nach einer Standardsituation selbst erzielt – weniger erfolgreich ist kein anderer Bundesligist. Ähnlich wie die Verletztenmisere zieht sich auch das Standardproblem wie ein roter Faden durch die Saison.

Verkehrte Welt in 2026

Und so könnte es am Wochenende durchaus spannend werden, ob es weitere Treffer nach ruhenden Bällen gibt. Zumindest nach der Statistik wäre das nicht unwahrscheinlich. Denn mit dem FC Augsburg treffen die Geißböcke auf die zweitanfälligste Mannschaft. Der FCA kassierte bereits 13 Gegentore nach einem Standard. Davon fünf nach einer Ecke, der FC sieben. Während Lukas Kwasniok die Schwäche zu Saisonbeginn noch kleinreden wollte, erklärte er zuletzt, dass man sich ja durchaus gefangen hätte, die Bilanz der Rückrunde gar nicht mehr so schlecht sei. Und tatsächlich hält der Blick auf die Jahresstatistik dann sogar eine echte Überraschung bereit. Nicht nur, dass der Trainer recht hat, er hätte durchaus viel mehr aus der Statistik machen können. Denn die liest sich für das Jahr 2026 nun mal komplett anders.

In den acht Ligaspielen des Jahres 2026 haben sich die Geißböcke genau einen einzigen Gegentreffer nach einem ruhenden Ball gefangen – so wenig wie keine andere Mannschaft. Selbst der FC Bayern kassierte so drei Gegentore, Leverkusen immerhin zwei. Nach einer Ecke musste Marvin Schwäbe in diesem Jahr noch gar nicht hinter sich greifen. Das ist logischerweise ebenfalls Bestwert – wenn auch ein geteilter (Leverkusen, Hoffenheim, Hamburg). Und das, obwohl der FC noch überdurchschnittlich viele Ecken verursacht hat. Ganz anders die Bilanz des kommenden Gegners. Der FC Augsburg kassierte in diesem Jahr neun Gegentore nach Standards – der mit Abstand schlechteste Wert der Liga. Das gleiche gilt auch für Ecken. Dort musste Finn Dahmen bereits fünf Mal hinter sich greifen. Auch das ist der Liga-Höchstwert.

Zu den offensiven Standards hat Kwasniok allerdings nichts gesagt. Vielleicht nicht ohne Grund. Denn da hat sich der FC auch im neuen Jahr nicht verbessert. Mit einem Treffer nach einem ruhenden Ball gehört Köln nach wie vor zu den harmlosesten Teams.


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