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·26. Januar 2026

Vor direktem Duell – Wanner: „Bayern nicht mehr in meinem Kopf“

Artikelbild:Vor direktem Duell – Wanner: „Bayern nicht mehr in meinem Kopf“

Bei der PSV Eindhoven kommt Paul Wanner immer besser ins Rollen. An den FC Bayern denkt der Youngster derzeit nicht mehr.

Seit seinem Wechsel von der Säbener Straße zur PSV musste sich der U21-Nationalspieler im neuen Umfeld erstmal eingewöhnen. In den ersten Monaten kam er kaum zum Zug, durfte zwischenzeitlich sogar fünf Spiele in Folge gar nicht mitwirken. Nach dem Jahreswechsel scheint das Top-Talent in der Eredivisie angekommen zu sein. Zuletzt stand Wanner dreimal in Serie in der Startelf und erzielte seine ersten beiden Tore für den niederländischen Spitzenklub.


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In der Champions League kämpft der Traditionsverein um einen Platz unter den besten 24 Mannschaften. Der Weg in die Play-off-Runde führt jedoch über zwei hochkarätige Gegner. Nach dem Auswärtsspiel in Newcastle am 7. Spieltag wartet zum Abschluss das Spiel gegen den FC Bayern.

Wanner über Eberl-Kritik: „Kein böses Blut“

Für Wanner wird das Duell gegen den Ex-Klub ein besonderes. Achtmal stand der Youngster für den FCB auf dem Rasen und ist bis heute der jüngste jemals in der Bundesliga eingesetzte Spieler beim Rekordmeister (16 Jahre und 15 Tage). Nach zwei Leihen zu Elversberg und Heidenheim verließ er die Säbener Straße im Sommer dauerhaft und spülte seinem Ausbildungsklub 15 Millionen Euro in die Kasse.

„Es wird kein alltägliches Spiel. Ich werde Teamkollegen, bekannte Gesichter wiedersehen“, blickte Wanner im Gespräch mit der Sport Bild voraus: „Wir wissen, dass Bayern aktuell eines der besten Teams der Welt ist. Aber wir haben auch Qualität: Wir wollen die Bayern ärgern und versuchen, sie zu Hause zu besiegen. Ich freue mich jedenfalls sehr auf dieses Match.“

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Foto: Getty Images

Nach seinem Abschied aus München hatte Sportvorstand Max Eberl den 20-Jährigen kritisiert und ihm den Willen zum Konkurrenzkampf beim FCB abgesprochen. Für Wanner ist das Thema jedoch längst vergessen. „Es gibt kein böses Blut, es ist alles in Ordnung. Den Bayern bin ich sehr dankbar, weil ich dort viel lernen konnte und tolle Erfahrungen gemacht habe“, so der Youngster, der an eine mögliche Rückkehr derzeit keinen Gedanken verschwendet: „Das Kapitel Bayern ist aktuell nicht mehr in meinem Kopf, weil ich mich auf meine Leistungen hier konzentrieren will.“

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