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·22. September 2026

Vor Klopp-Debüt: Bundestrainer mit den meisten Neulingen

Artikelbild:Vor Klopp-Debüt: Bundestrainer mit den meisten Neulingen

Klopp-Countdown bei Fussballdaten.de! Zwei Tage noch bis zur Premiere des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp (59) in der Johan-Cruijff-ArenA in Amsterdam gegen die Niederlande. 44 Spieler umfassen die ersten beiden Klopp-Kader. Doch welche Bundestrainer holten seit 1998 die meistne Debütanten?

„Ich hoffe nur, dass Rudi Völler bleibt und dass Erich Ribbeck nicht zurückkommt“, das war der Wunsch von Nationalspieler Christian Wörns beim Amtsantritt von DFB-Teamchef Rudi Völler (66) im Jahr 2000.


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Vor Klopp-Debüt: Bundestrainer mit den meisten Neulingen

Der Weltmeister von 1990 konnte beim DFB echte Aufbruchsstimmung entfachen.

  1. Und doch nominierte Rudi Völler vor seiner Länderspiel-Premiere am 16. August2000 gegen Spanien in Hannover keinen einzigen Nationalmannschafts-Neuling.

Das 4:1 gegen die hoch eingeschätzten Spanier, unter anderem mit Senior Raúl, Pep Guardiola und Gaizka Mendieta, riss trotzdem ganz Fußball-Deutschland mit.

Mehmet Scholl und Alexander „Zico“ Zickler vom Deutschen Meister FC Bayern, wahrlich keine Unbekannten in der Nationalmannschaft, trafen je zwei Mal.

  • Völlers Vorgänger „Sir“ Erich Ribbeck (89) hatte bei seinem missglückten Debüt am 10. Oktober 1998 gegen die Türkei (0:1) in Bursa zwei neue Spieler nominiert: Den Leverkusener Carsten „Calle“ Ramelow und Carsten „Tanker“ Jancker.
  • Beide standen auch in der ersten Startelf von Rudi Völler.
  • Jürgen Klinsmann kam 2004 ins Amt, drehte als Bundestrainer beim DFB praktisch jeden Stein um und nominierte vor seiner Premiere am 18. August 2004 gegen Österreich in Wien (3:1) zwei Neue: Frank Fahrenhorst und Robert Huth. Während Fahrenhorst nur zwei Länderspiele machte, wurde Huth mit 19 Einsätzen WM-Dritter 2006.

Drei Neulinge bei den Klopp-Vorgängern

  • Joachim Löw übernahm für Klinsmann nach der WM 2006 und nominierte vor seinem Einstand als DFB-Cheftrainer – zuvor war „der Jogi“ Co-Trainer unter Klinsmann – am 16. August 2006 gegen Schweden in Gelsenkirchen zwei Spieler neu: Manuel Friedrich (neun Länderspiele) Malik Fathi (zwei Länderspiele).
  • Die drei Neuen, die Bundestrainer Hans-Dieter Flick (61), den alle nur Hansi nennen, vor seinem Einstand am 2. September 2021 in St. Gallen gegen Liechtenstein (2:0) berief, gehören immer noch zum Stamm der deutschen Nationalmannschaft: Karim Adeyemi (jetzt FC Barcelona), David Raum von RB Leipzig und Nicko Schlotterbeck vom BVB.
  • Klopp-Vorgänger Julian Nagelsmann startete mit einem hoffnungsvollen 3:1 gegen die USA in Hartford im US-Bundesstaat Connecticut am 14. Oktober 2023 – und setzte von den drei neu nominierten Spielern Robert Andrich, Kevin Behrens und Chris Führich nur den Letztgenannten ein.
  • Sechs Spieler hat Jürgen Klopp für die ersten beiden Spiele in den Niederlanden und gegen Griechenland am 27. September 2026 in Augsburg erstmals zur Nationalmannschaft eingeladen.
  • 15 sind es insgesamt, Brajan Gruda von RB Leipzig muss verletzt passen.

Die ersten sechs, neu nominierten Spieler sind Hennes Behrens vom FC Augsburg, Max Rosenfelder, Philipp Treu und Yannik Engelhardt vom SC Freiburg, Bambasé Conté von 1899 Hoffenheim und Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt.

Erste Klopp-Startelf ohne Neulinge?

Wie die erste Klopp-Startelf aussehen wird, darüber spekuliert der deutsche Boulevard seit Tagen.

„Mit Chris Führich und Bambasé Conté hat Klopp Möglichkeiten nachzubessern, je nachdem, was passiert. Und im Sturm steht hinter Kai Havertz noch Younes Ebnoutalib bereit“, schrieb Rekord-Nationalspieler Lothar Herbert Matthäus (65) am Montag in einer Sky-Kolumne.

Matthäus sieht keinen der sechs, für die Spiele gegen die „Elftal“ und die Hellenen neu nominierten Spieler in Klopps erster Startelf

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