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·18. März 2026
Vor Münster: Muss Magdeburg auf Leistungsträger verzichten?

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·18. März 2026

Vor dem richtungsweisenden Spiel gegen Preußen Münster bangt der 1. FC Magdeburg um Laurin Ulrich. Bereits gegen die SV Elversberg bekam der Mittelfeldspieler einen Schlag auf das Knie und ist nach wie vor nicht zu 100 Prozent fit. Außerdem schaut die Leihgabe des VfB Stuttgart auf die Situation der Sachsen-Anhaltiner.
Der 16. trifft auf den 18. – nur zwei Punkte trennen beide Teams. Sowohl für Preußen Münster als auch den 1. FC Magdeburg ist das direkte Aufeinandertreffen von immenser Bedeutung. Während die Münsteraner mit neuem Trainer in die Partie gehen – U23-Coach Kieran Schulze-Marmeling übernimmt nach der Trennung von Alexander Ende vorerst –, bangt Magdeburg um einen Leistungsträger: Laurin Ulrich.
Der 21-Jährige hatte bereits im Spiel gegen die SV Elversberg einen Schlag aufs Knie bekommen, biss jedoch "die Zähne zusammen", wie er der "BILD" sagte. "Ich will jetzt einfach den Verlauf abwarten. Bis Sonntag ist noch etwas Zeit, dann sehen wir, ob es reicht. Ich schaue aktuell wirklich von Tag zu Tag."
Ulrich gilt als Antreiber im Mittelfeld, hadert jedoch – wie die gesamte Mannschaft – mit der Chancenverwertung. Ein Blick auf die xGoals-Tabelle zeigt: Die Sachsen-Anhaltiner würden auf Rang fünf stehen und im Aufstiegsrennen mitmischen. "Es begleitet uns schon die ganze Saison, dass wir unsere Chancen nicht konsequent genug nutzen. Das wollen wir unbedingt verbessern, gerade jetzt in den entscheidenden Spielen. Gegen Darmstadt hat man schon gesehen, dass Energie und Teamgeist stimmen. Wenn wir jetzt noch effizienter werden, haben wir gute Chancen, wichtige Punkte zu holen", sagte die Leihgabe des VfB Stuttgart.
Trotz der engen Tabellenkonstellation ist klar: Viele Ausrutscher darf sich Magdeburg nicht mehr erlauben. "Natürlich ist ein gewisser Druck da, die aktuelle Situation lässt keinen von uns kalt", räumte Ulrich ein. Dennoch versuche er – egal ob im Training oder am Spieltag – "mit einer gewissen Leichtigkeit und Spielfreude auf den Platz zu gehen, um der Mannschaft bestmöglich zu helfen. Auch wenn der Gegner den Trainer gewechselt hat, gilt für uns: Wir müssen auf uns schauen. Wenn wir unser Spiel durchziehen, werden wir erfolgreich sein."









































