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·16. Juni 2026
Vorfälle bei Spiel in Verl: Hansa muss 4.300 Euro zahlen

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Für die Vorfälle beim Auswärtsspiel in Verl am 8. April ist der F.C. Hansa Rostock vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe in Höhe von 4.300 Euro belegt worden.
Zunächst war die Partie nach 27 Minuten unterbrochen worden, nachdem Verls Timur Gayret vor der Ausführung eines Eckballs eine Bierdusche aus dem Gästeblock abbekommen hatte. Zudem waren Gegenstände wie eine kleine Glasflasche auf den Platz geworfen worden. Knapp drei Minuten lang ruhte der Ball. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit kam es zu einem zweiten Vorfall, als Berkan Taz von einer Rostocker Zuschauerin mit Bier beschüttet wurde.
Weil Hansa-Fans in der 64. Minute zum wiederholten Mal während der Partie ein Feuer entzündet hatten, musste die Partie erneut unterbrochen werden. Dieses Mal rückte die Feuerwehr mit einem Feuerlöscher an. Auch die Polizei wurde durch den Vorfall auf den Plan gerufen. Erst nach acht Minuten ging es weiter, zuvor hatte Schiedsrichter Michael Bacher den Verantwortlichen beider Klubs klargemacht, dass die Partie bei einem weiteren Vorfall abgebrochen werden würde.
Anschließend blieb es auf den Rängen aber friedlich, sodass die Partie regulär zu Ende gebracht werden konnte. Bis zu 1.400 Euro können die Rostocker nun für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Möglich zudem, dass der FCH einen Teil der Geldstrafe auf die Verursacher umlegt, waren diese im TV-Bild doch teilweise deutlich zu erkennen. In der Strafentabelle der abgelaufenen Saison belegt die Kogge mit einer Gesamtsumme von 153.625 Euro weiterhin den dritten Platz. Hansa-Coach Daniel Brinkmann hatte die Vorkommnisse nach der Partie als "richtig scheiße" bezeichnet und betont, dass diese "nicht zu entschuldigen" seien. Auch der Verein hatte am Tag danach mit einem Statement reagiert und darin an seine Anhänger appelliert.
Wie im Nachgang der Partie zudem bekanntgeworden war, hinterließen die Hansa-Fans im Stadion einen Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Nach Angaben der Ostwestfalen waren insbesondere Zäune, Imbisswagen und Sanitäranlagen "teilweise stark beschädigt" worden. Darüber hinaus sollen mehrere Mitarbeiter teilweise massiv bedroht worden sein. "Solche Vorfälle überschreiten jede Grenze dessen, was im Fußball tolerierbar ist. Gewalt, Bedrohungen und mutwillige Sachbeschädigungen haben in unserer Sportclub Arena keinen Platz", machte der Sportclub deutlich. Die Reparatur der beschädigten Einrichtungen zahlte der Sportclub notgedrungen selbst, steht aber mit der Kogge in Kontakt.







































