Wäre Italien nach Trumps Gesandten-Vorstoß bereit für die WM 2026? | OneFootball

Wäre Italien nach Trumps Gesandten-Vorstoß bereit für die WM 2026? | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Football Italia

Football Italia

·14. Juni 2026

Wäre Italien nach Trumps Gesandten-Vorstoß bereit für die WM 2026?

Artikelbild:Wäre Italien nach Trumps Gesandten-Vorstoß bereit für die WM 2026?

Es waren einige katastrophale Jahre für die italienische Nationalmannschaft. Nach dem Verpassen der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 schieden die Azzurri als amtierende Europameister im Achtelfinale gegen die Schweiz aus. Zudem wurden sie in der Finalissima von Argentinien gedemütigt und verloren mit 0:3. Seit geraumer Zeit ist klar, dass sich der italienische Fußball auf Nationalmannschaftsebene in einem Abwärtstrend befindet.

Das Verpassen der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 – sei es direkt über die Gruppe oder über die Play-offs – hat das Gefühl der Katastrophe rund um die Mannschaft nur noch verstärkt. Das bedeutet, dass bei einem Turnier, an dem unter anderem Curaçao und Kap Verde teilnehmen, ein viermaliger Champion fehlt. Für die FIGC ist das schlichtweg beschämend.


OneFootball Videos


Artikelbild:Wäre Italien nach Trumps Gesandten-Vorstoß bereit für die WM 2026?

ZENICA, BOSNIEN UND HERZEGOWINA – 31. MÄRZ: Die Spieler Italiens zeigen ihre Niedergeschlagenheit während des FIFA-Weltmeisterschaft-2026-Europa-Qualifikations-Play-off-Spiels zwischen Bosnien und Herzegowina und Italien im Stadion Bilino Polje am 31. März 2026 in Zenica, Bosnien und Herzegowina. (Foto von Getty Images/Getty Images)

Angesichts wachsender Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und mehreren der teilnehmenden Nationen schlug Präsident Trumps Sondergesandter Paolo Zampolli schnell vor, dass Italien als Ersatz für aus dem Turnier ausgeschlossene Teams dienen könnte. Das würde nie funktionieren, und die italienischen Behörden machten dem Gedanken auch schnell einen Strich durch die Rechnung, doch wäre die Mannschaft überhaupt bereit gewesen, auf der Weltbühne anzutreten?

Gruppe G hätte Italien die Aussicht auf ein Weiterkommen bieten können

Iran war das Team, das die italienische Nationalmannschaft ersetzen sollte. Das hätte die Azzurri in Gruppe G zusammen mit Belgien, Ägypten und Neuseeland gebracht. Bei allem Respekt vor den letzten beiden Mannschaften wäre nur die Auswahl der Roten Teufel für Italien als wirklich einschüchternde Konkurrenz wahrgenommen worden. Man kann sich leicht ein Szenario vorstellen, in dem die Azzurri aus dieser Gruppe als Zweiter weiterkommen.

Belgien ist in den Weltmeisterschaftsquoten der Favorit darauf, als Gruppensieger aus Gruppe G hervorzugehen, aber Italien wäre sicherlich ebenfalls weit oben angesiedelt gewesen, wenn es nachgerückt wäre. Als die Azzurri auf dem Weg zum Gewinn der EURO 2020 waren, gehörten die Belgier zu den Teams, die sie in der K.-o.-Phase aus dem Weg räumten. Seit diesem Viertelfinale mögen fünf Jahre vergangen sein, doch bei vielen Fans würde es sicher noch immer in die Bewertung einfließen.

Ägypten ist bei einer modernen Weltmeisterschaft noch nie über die Gruppenphase hinausgekommen, und Neuseeland hat bei einer Endrunde noch kein einziges Spiel gewonnen. Selbst die aktuelle italienische Mannschaft hätte sich Chancen ausgerechnet und hätte den Einzug in die K.-o.-Runde schaffen müssen. Allerdings wären es die späteren Turnierphasen gewesen, die den Fans Sorgen bereitet hätten, da jeder der großen Gegner wie ein Stolperstein gewirkt hätte.

Ein Turnier voller Stars und rekordbrechender Legenden

Ein kurzer Blick auf die Mannschaften, die als Favoriten auf die Weltmeisterschaft gelten, zeigt, wo Italiens Problem liegt. All diese Teams verfügen über einige der besten Spieler des Weltfußballs, darunter rekordbrechende Stars, die in einer Allzeit-Elf stehen würden. England hat Harry Kane, Frankreich hat Kylian Mbappé, Argentinien hat noch immer Lionel Messi, und Spanien verfügt über Spieler wie Lamine Yamal.

Artikelbild:Wäre Italien nach Trumps Gesandten-Vorstoß bereit für die WM 2026?

ZENICA, BOSNIEN UND HERZEGOWINA – 31. MÄRZ: Gianluigi Donnarumma aus Italien zeigt seine Niedergeschlagenheit nach dem FIFA-Weltmeisterschaft-2026-Europa-Qualifikations-Play-off-Spiel zwischen Bosnien & Herzegowina und Italien im Stadion Bilino Polje am 31. März 2026 in Zenica, Bosnien und Herzegowina. (Foto von Getty Images/Getty Images)

Italien erlebt dagegen nichts, was auch nur annähernd einer Goldenen Generation gleichkommt. Sein bester Spieler ist ohne jeden Zweifel Gianluigi Donnarumma. Der Schlussmann von Manchester City gehört zweifellos zu den Besten der Welt – und möglicherweise zu den Besten aller Zeiten –, doch das Fehlen jeglicher Weltklasse-Optionen auf den Feldspielerpositionen zeigt, wo die Nationalmannschaft aktuell steht.

Als Spieler wie Bonucci und Chiellini zurücktraten, markierte das das Ende einer Spielergeneration, die um die höchsten Ehren kämpfte. Einer der echten Stars des EURO-2020-Triumphs, Federico Chiesa, kommt bei einer schwachen Liverpool-Mannschaft kaum von der Bank. Es fühlt sich so an, als befinde sich der italienische Fußball in Bezug auf heimische Talente auf einem seiner tiefsten Punkte seit langer Zeit.

Man kann mit Sicherheit sagen, dass nur wenige Italien Erfolg zugetraut hätten, wenn es bei der Weltmeisterschaft 2026 eine Wildcard erhalten hätte. Mehr als ein Jahrzehnt nach der letzten Qualifikation für das Turnier wirken die Azzurri weiter denn je davon entfernt, einen fünften Titel hinzuzufügen, und fallen hinter Mannschaften zurück, die sie einst dominierten.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen