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·6. Februar 2026

Wagner: "Müssen nicht vom Klassenerhalt reden"

Artikelbild:Wagner: "Müssen nicht vom Klassenerhalt reden"

Bei der SV Elversberg jagt ein Topspiel das nächste. Am Samstag (13 Uhr) empfängt die "Elv" die Hertha. Das dritte Aufeinandertreffen dieser Spielzeit ist für Coach Vincent Wagner eine weitere Möglichkeit, den eigenen Fußball zu verbessern.

Pherai wird wohl nicht debütieren

Die Elversberger Kaderplaner ließen am vergangenen Montag mit der Verpflichtung von Immanuel Pherai aufhorchen. Der Transfer (Leihe mit Kaufoption) des offensiven Mittelfeldspielers vom HSV, den man mit dem bisher ausgeliehenen und nun nach Hamburg zurückkehrenden Otto Stange tauschte, ist ein echter Coup für die Saarländer, die damit ihre Aufstiegsambitionen noch einmal zusätzlich unterstreichen. Eine Option für die Partie am Samstagmittag gegen die Hertha ist Pherai jedoch noch nicht. "Er hat aus dem Bayern-Spiel noch Wadenbeschwerden. Da werden wir sicher kein Risiko eingehen, sondern Vernunft walten lassen", so Wagner zu den Einsatzchancen des Neuzugangs. Neben Pherai werden auch Daniel Pantschenko (krank) und Lasse Günther (Oberschenkelprobleme) ausfallen.


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Von Aufstiegsambitionen möchte Wagner aber trotz der Pherai-Verpflichtung (noch) nichts hören. "Das Ziel ist es jede Woche, jedes Spiel besser zu werden. Wir wollen vor allem guten Fußball spielen, was nicht heißt, dass man die Spiele automatisch gewinnt", sagt Wagner über die gesteckten Ziele der Saison. Eins sei aber ob der gezeigten Leistungen klar. "Wir haben jetzt den zweiten Auswärtssieg in Folge in einem Spitzenspiel eingefahren. Wenn man so in Lautern gewinnt, muss man nicht vom Klassenerhalt reden".

"Brauchen wieder das Quäntchen Glück"

Elversberg trifft am Samstagnachmittag bereits zum dritten Mal in dieser Saison auf die Berliner. Während die SVE das Hinspiel in der Liga mit 2:0 im Olympiastadion für sich entschied, schlug die Alte Dame in der zweiten Runde des DFB-Pokals zurück und gewann mit 3:0. Von der jüngsten Durststrecke der Berliner, die seit sechs Partien sieglos sind, will sich Wagner jedoch nicht täuschen lassen. "Ich sehe die Entwicklung der Hertha sehr positiv, sie sind jetzt sehr stabil und sehr gefährlich im Umschalten". Bei der ebenfalls starken Defensive der Gäste (20 Gegentore) werde es "einen Ticken schwerer", Tore zu erzielen. "Die Lücken sind etwas kleiner, die Offensivabläufe müssen noch genauer stimmen. Wenn das passt und wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite haben, können wir gegen jeden Tore schießen und das Spiel gewinnen", so Wagner.

Allgemein strotzen die Saarländer aktuell vor Selbstvertrauen, Wagner macht es derzeit "unheimlich Spaß", seinen Mannen auf dem Platz zuzusehen. "Wir sind gut drauf und spielen einen sehr erfrischenden Fußball. Auch in großen Stadien, wo der Druck von außen da ist, spielen wir mutig. Ich habe öfters ein breites Grinsen, wenn ich die Mannschaft spielen sehe" schwärmt der 39-jährige.

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