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·11. Mai 2026

Wahi tritt mit kuriosem Messi-Vergleich gegen Frankfurt nach

Artikelbild:Wahi tritt mit kuriosem Messi-Vergleich gegen Frankfurt nach

In Nizza läuft es gut für Elye Wahi. Für die Rückrunde wurde der Angreifer im vergangenen Winter von Eintracht Frankfurt an den Klub aus der französischen Ligue 1 ausgeliehen. In seinen bislang 16 Einsätzen konnte er bereits sieben Tore erzielen und zwei weitere direkt vorbereiten. Zum Vergleich: Bei der Eintracht gelangen ihm in 25 Einsätzen gerade mal ein Treffer und drei Assists.

Anlass genug für Wahi, um sowohl auf seine bisher kurze Zeit bei der SGE sowie bei Olympique Marseille zurückzublicken – und auszuteilen. Gegenüber L'Equipe betonte er: "In Marseille war ich 21 Jahre alt und man hat mir vier Monate Zeit gegeben, mich zu beweisen – das ist nicht viel."


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Wahi klagt an: Auch in Frankfurt wurde ihm "keine Chance gegeben"

Für Wahi ist klar: Er hätte sowohl in Marseille, als auch in Frankfurt weitaus besser performen können, wenn er die dafür nötige Zeit bekommen hätte. "In Deutschland habe ich eine andere Welt entdeckt, ohne die Sprache zu sprechen. Ich hatte vier Einsätze in der Startelf in einem Jahr und ein paar kurze Einsätze", blickte der heute 23-Jährige auf sein Jahr bei der Eintracht zurück und zog einen bemerkenswerten Vergleich: "Selbst wenn man Lionel Messi heißt, braucht man Zeit, um seine Qualitäten zu zeigen."

Die beiden Klubs haben ihm demnach "keine Zeit gelassen und mir keine Chance gegeben". Dazu ließ er sich auch zu Kritik am Vorgehen von Ex-Coach Dino Toppmöller hinreißen: "In der Vorsaison habe ich in den Vorbereitungsspielen getroffen, bevor sie einen anderen Stürmer [Jonathan Burkardt; Anm. d. Red.] holten, den der Trainer aufstellte. Ich glaube, ich kann in Nizza beweisen, dass ich meine Chancen nutze, wenn man sie mir gibt." Am Main habe er "einen kompletten Wandel" erlebt, in dem er "vom vielversprechenden Nachwuchsspieler zum Spieler, der gar nicht mehr zum Einsatz kommt" degradiert wurde.

In Nizza könne er zurzeit wiederum in Schwung kommen, betonte Wahi. Theoretisch steht zur nächsten Saison die Rückkehr zur Eintracht an, ist er doch lediglich an den französischen Erstligisten ausgeliehen. Eine Kaufoption gibt es dem Vernehmen nach nicht. Ob ein Verbleib anschließend ein Thema wird, dürfte wohl maßgeblich vom Cheftrainer abhängen, der ab Sommer in Frankfurt an der Seitenlinie steht.

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