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·12. März 2026
Waldhof gesichert – und nun? "Sehen, wer den Weg mitgeht"

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Der SV Waldhof Mannheim hat 42 Punkte auf dem Konto, was mit ziemlicher Sicherheit zum Klassenerhalt in dieser Saison ausreichen wird. Wie wird Cheftrainer Luc Holtz seine Mannschaft nun für den restlichen Verlauf der Spielzeit motivieren? Ganz einfach: Der Luxemburger möchte Sportsmänner sehen, die Spiele gewinnen wollen. Angefangen beim Duell bei Spitzenreiter Osnabrück (Samstag, 14 Uhr).
Waldhof Mannheim führt das gesicherte Mittelfeld in der 3. Liga an. Offen ist, wie sich der nahende Klassenerhalt ab sofort auf die Leistung der Kurpfälzer auswirken wird. Adama Diakhaby (Achillessehnenprobleme), Terrence Boyd (Rotsperre) und Arianit Ferati können in der anstehenden Partie gegen den VfL Osnabrück erst einmal keine Einsatzzeiten sammeln. "Ich bin ständig dabei, zu versuchen, den jüngeren Spielern so viele Einsatzzeiten zu geben wie nur möglich. Aber das ist auch eine Frage der Qualität. Sie müssen sich die Einsatzzeiten im Training erarbeiten", erklärte Waldhof-Coach Luc Holtz, dass er keine Geschenke verteilen wird.
Wie wird der Luxemburger seine Mannschaft generell motivieren? "Ich habe den Jungs gesagt, dass ein Sportsmann jedes Spiel gewinnen möchte. Auch, wenn wir jetzt im gesicherten Mittelfeld stehen, ist das meine persönliche Devise", erklärte Holtz. Die Entwicklung der Mannschaft kann in der Planung der Mannheimer ab sofort im Vordergrund stehen, doch Siege gehören in den Augen des Cheftrainers weiter dazu. "Wir werden nach Osnabrück fahren, um dort zu gewinnen. Und wenn wir dann den jüngeren Spielern Einsatzzeiten geben können, werden sie diese bekommen, aber müssen sich das vorher im Training erarbeiten", so Holtz.
Die Vertragssituation spielte für den 56-Jährige keine Rolle. "Ich habe einen Vertrag für kommende Saison, also ist für mich die Geschichte klar", schob Holtz lediglich ein. Jeder Spieler des Waldhof sei jetzt für sich selbst verantwortlich, um sich mit der richtigen Einstellung für die nächste Saison in Mannheim zu empfehlen. "Ob ein Spieler bleibt oder nicht, das werden wir dann alles sehen. Das wird sich in den kommenden Wochen zeigen. (…) Ich fokussiere mich auf das Wesentliche, und das ist auf dem Platz", fasste der Luxemburger zusammen. "Wir werden sehen, wer die Mentalität hat, wer den Weg weitergehen möchte, damit wir uns als Mannschaft entwickeln und vielleicht kommende Saison etwas besser abschneiden."
Jetzt steht aber erst einmal das Spiel beim VfL Osnabrück an, dem Spitzenreiter. "Wir wissen, dass wir gegen eine sehr gute Mannschaft spielen werden", nannte Holtz das Offensichtliche. "Sie sind zurecht der Tabellenführer. Wir müssen uns auf einen Gegner einstellen, der sehr geduldig und sehr erfahren ist, aber auch eine sehr hohe individuelle Qualität hat. Mit dem letzten Sieg haben wir eine gewisse Ruhe und Selbstvertrauen bekommen, aber wir wissen um die Schwere der Aufgabe." An das Hinspiel wird sich mancher Fan erinnern – nach einer 1:0-Führung zur Pause endete die Partie mit 1:4 für Osnabrück. Ein Ergebnis, das sich nicht wiederholen soll.









































