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·1. März 2026

Walters Rückkehr glückt: "Intensität das Einzige, was wir wollten"

Artikelbild:Walters Rückkehr glückt: "Intensität das Einzige, was wir wollten"

Mit der Rückkehr von Cheftrainer Tim Walter gelang Holstein Kiel ein Punktgewinn gegen die SV Elversberg. Im Anschluss beantwortete der 50-Jährige entscheidende Personalfragen.

"Ich bin jetzt drei Tage da"

In Abwesenheit von Steven Skrzybski führte Winter-Neuzugang Jonas Meffert die Störche auf den Rasen. Der defensive Mittelfeldspieler zählte schon beim Hamburger SV unter Tim Walter zu den Führungsspielern, nun setzte der Cheftrainer auch bei seinem Comeback an der Förde auf den 31-Jährigen. Eine von mehreren Personalentscheidungen, die der neue Coach vor seinem Debüt traf. "Stevie hat gesagt, gib' Jonas die Binde. Dann habe ich das einfach gemacht", erläuterte Walter seine Gedanken dazu. "Wenn Stevie dann zurückkommt, dann wird er die Binde wieder übernehmen, wenn er sie haben will."


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Auf seine Führungsspieler scheint sich Walter verlassen zu können. Genauso, wie auch auf seinen Torwart. Zwischen den Pfosten entschied sich der neue KSV-Coach für Timon Weiner statt Jonas Krumrey. "Ich bin jetzt drei Tage da. Wir haben uns nicht gegen Jonas, sondern für Timon entschieden. Darum geht es im Moment, dass mir die Mentalität wichtiger ist als jemandem im Tor zu haben, der ein geiler Kicker ist", erklärte Walter seine Wahl. Krumrey sei ein "herausragender Torwart", der es aber "vielleicht nicht ganz so zeigt". Deswegen übernahm Weiner, wenngleich die Entscheidung nicht endgültig sein soll: "Das kann nächste Woche wieder anders ausschauen."

"Wirklich herausragend gemacht"

Die Personalentscheidungen des Trainer-Rückkehrers fruchteten zumindest in Teilen. Einen 0:1-Rückstand glich Kiel innerhalb weniger Minuten gegen die SV Elversberg aus, obwohl die Vorzeichen im Top-Spiel gegen den Aufstiegskandidaten im Vorfeld natürlich eindeutig waren. "Wir wussten, was auf uns zukommt. Und Elversberg steht nicht zu Unrecht da oben", ordnete Walter ein. "Ich finde aber, dass wir das gerade in der ersten Halbzeit wirklich herausragend gemacht haben, weil das einzige, was wir wollten, war einfach diese Intensität ins Spiel zu bringen." Emotionen zeigen und alles reinhauen - das war die einzgie Zielsetzung, die Walter vor seinem ersten Auftritt als neuer Cheftrainer forcierte. Das 1:1 gegen ein Spitzenteam war daher ein ordentlicher Start für die Walter-Störche.

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