REAL TOTAL
·9. September 2026
Wann kehrt Rodrygo zurück? Vater gibt vage Prognose ab

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·9. September 2026

Rodrygo in der Rolle des Zuschauers – Foto: Denis Doyle/Getty Images
MADRID. Ein halbes Jahr ist es inzwischen her. Rodrygo Goes bleibt seit Anfang März nichts anderes übrig, als Real Madrid in der Rolle des Zuschauers zu unterstützen – und seine brasilianische Nationalmannschaft, der er verletzungsbedingt bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko nicht helfen konnte. Der 25 Jahre alte Stürmer erlitt im rechten Knie nicht nur einen Kreuzband-, sondern auch einen Außenmeniskusriss.
Wie sieht es jetzt, sechs Monate später, mit dem Comeback aus? Nicht schlecht, auch wenn noch mehrere Wochen vergehen müssen, bis es so weit ist. Rodrygo könnte Real möglicherweise ab Januar wieder zur Verfügung stehen – wenn nicht sogar noch etwas früher. Das hat sein Vater Eric am Dienstag vor dem Estadio Santiago Bernabéu, in dem die Königlichen Inter Mailand zur Champions League empfingen (2:1), gegenüber „El Chiringuito“ durchblicken lassen. Er reagierte verwundert auf die Frage, ob die Rückkehr um den Februar herum stattfindet – weil es offenbar schneller gehen wird. „Nein, ich glaube vorher“, so der 42-Jährige.
Anfangs war eine etwa zehnmonatige Pause prognostiziert worden. Dass der Südamerikaner sein Comeback noch im Jahr 2026 feiert, darf bezweifelt werden, ist aber nicht ausgeschlossen. Denn: Rodrygo arbeitet seit Anfang September wieder individuell auf dem Rasen, in absehbarer Zeit dürfte er peu à peu an das Mannschaftstraining herangeführt werden. Langzeitverletzte arbeiten dabei für gewöhnlich eine Zeit lang erstmal nur teilweise im Kreise des Teams mit. Abgesehen davon besteht kein Grund zur Eile.
Für Rodrygo wird es nach der Rückkehr irgendwann übrigens auch um seine Zukunft bei den Madrilenen gehen. Vertraglich an den Klub gebunden ist er nämlich nur noch bis zum 30. Juni 2028. Kommt es zu einer Verlängerung, zu einem Verkauf im Sommer 2027 oder zu einem ablösefreien Abgang?
Am Ende der zweiten Amtszeit von Carlo Ancelotti hatte die Nummer 11 ihren Stammplatz in der Real-Offensive verloren, dabei blieb es zunächst auch unter Xabi Alonso. Erst unter dem Jahreswechsel herum konnte er sich zurückkämpfen, bis „einer der schlimmsten Tage meines Lebens“ seine Karriere gehörig ausbremste.
Und Rodrygo wird es nicht leichter haben als zuvor, sich wieder in die Startelf zu spielen. Auf der rechten Außenbahn hat Arda Güler aktuell die Nase vorn, 125-Millionen-Euro-Neuzugang Yan Diomande kommt auf noch keinen einzigen Startelf-Einsatz. Zudem wäre da Allzweckwaffe Brahim Díaz, während Vinícius Júnior auf dem linken Flügel bekanntlich unumstritten gesetzt ist.
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