Fussballdaten.de
·23. August 2026
War die Rote Karte gegen Bensebaini unberechtigt? BVB-Boss: „Sehr hart“

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·23. August 2026

Borussia Dortmund ärgert sich nach der Supercup-Pleite gegen den FC Bayern über den Platzverweis von Ramy Bensebaini. BVB-Sportdirektor Ole Book hält die Rote Karte für zu hart.
Der Supercup gegen den FC Bayern hatte für Ramy Bensebaini gleich mehrere unangenehme Folgen. Borussia Dortmund unterlag den Münchnern mit 1:2, der Abwehrspieler verletzte sich an den Rippen und sah unmittelbar vor dem Abpfiff auch noch die Rote Karte. Beim BVB stieß die Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Schlager anschließend auf Kritik.
Auslöser war eine Szene in der 90. Minute. Bensebaini ging gegen Bayern-Neuzugang Ismael Saibari in den Zweikampf und traf seinen Gegenspieler bei einer Grätsche oberhalb des Knöchels. Schlager bewertete das Einsteigen als rotwürdig und schickte den Algerier vom Feld. BVB-Sportdirektor Ole Book hielt die Entscheidung für überzogen. „Ich fand die Rote Karte sehr hart für ihn“, erklärte der 40-Jährige nach dem Spiel.
Eine etwas andere Einschätzung lieferte Joshua Kimmich. Der Bayern-Profi konnte nachvollziehen, weshalb Schlager Rot gezeigt hatte, machte zugleich aber deutlich, dass aus seiner Sicht auch eine mildere Bestrafung möglich gewesen wäre. „Ich glaube aber auch, wenn er Gelb gibt, so wie du das schon sagst, dann gibt er im Nachhinein nicht Rot.“
Für Bensebaini war die Szene besonders bitter, weil er bereits zuvor gesundheitliche Probleme hatte. In der zweiten Halbzeit war er mit Teamkollege Waldemar Anton zusammengestoßen und hatte dessen Knie gegen den Oberkörper bekommen. Der 31-Jährige spielte zunächst weiter und signalisierte später, dass er ausgewechselt werden müsse.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Trainer Niko Kovac allerdings keine Wechselmöglichkeit mehr. Nach der Partie wurde Bensebaini in eine Klinik gebracht. Dort wurde eine Rippenprellung festgestellt.
Zumindest in der Bundesliga muss Dortmund wegen des Platzverweises nicht auf den Verteidiger verzichten. Eine aus der Roten Karte resultierende Sperre wird im DFB-Pokal wirksam. Damit wird Bensebaini das Erstrundenspiel gegen HEBC Hamburg (1. September) verpassen. Über die genaue Dauer der Sperre entscheidet das DFB-Sportgericht.
Live


Live





































