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·25. Januar 2026

"Waren nicht hunderprozentig bei der Sache": FCM verliert Derby nach Führung

Artikelbild:"Waren nicht hunderprozentig bei der Sache": FCM verliert Derby nach Führung

Der Lauf des 1. FC Magdeburg wurde ausgerechnet im Derby gegen Dynamo Dresden beendet. Dabei stand sich der FCM selbst im Weg und gab eine Führung wieder aus der Hand. 

"Dürfen die Konzentration nicht verlieren"

Das hatten sich die Magdeburger anders vorgestellt. Mit einem Erfolg gegen den Erzrivalen wollten sich die Blau-Weißen weiter von der Abstiegszone absetzen und den direkten Konkurrenten distanzieren. Doch von der breiten Brust, die die Hausherren eigentlich durch vier Siege aus den letzten fünf Spielen haben müssten, war anfangs nicht viel zu sehen. "Wir sind nicht so in das Spiel gekommen, wie wir das wollten. Dynamo hat uns aggressiv angelaufen. Wir sind dadurch nicht in die Räume gekommen, die wir brauchen, um unser Spiel zu entwickeln", erklärte FCM-Trainer Petrik Sander den schleppenden Start.


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Allmählich fand seine Mannschaft ins Spiel und ging durch Mateusz Zukowski in Führung (29.). Allerdings hielt diese nur fünf Minuten lang. "Diese Führung muss man besser ausspielen und darf dann die Konzentration bei Standardsituationen nicht verlieren", so Sander. Beide Gegentore fielen nach ruhenden Bällen, bei denen die Abwehr nicht gut aussah. "Wir waren nicht hundertprozentig bei der Sache, weil ansonsten fällt so ein Tor nicht", meinte Sander über das 1:1. In der zweiten Halbzeit musste die Heimelf einem Rückstand hinterherlaufen und hatte die beste Chance erst in der Nachspielzeit durch Marcus Mathisen. "Den muss er machen aus fünf Metern, freier Kopfball. Dann steht es 2:2 und das wäre auch ein gerechtes Ergebnis", haderte der FCM-Coach.

"Unsere Heimbilanz ist eine Katastrophe"

Diesen bitteren Rückschlag müssen die Magdeburger nun erstmal verdauen. "Heute herrscht schon ein bisschen Enttäuschung vor und auch Niedergeschlagenheit. Das ist auch berechtigt. Aber wir können uns damit nicht lange herumschlagen." Die Heimniederlage gegen Dresden reiht sich in eine Serie von Spielen ein, die der FCM im heimischen Stadion gegen direkte Konkurrenten verlor. Auch gegen Braunschweig und Fürth verlor man zu Hause. In der Heimtabelle liegt Magdeburg mit nur zwei Siegen auf dem letzten Platz. "Unsere Heimbilanz ist eine Katastrophe, das muss man einfach so sagen", stellte Sander fest.

Nun ist das Trainerteam gefragt, die Fehler aufzuarbeiten und die Köpfe aufzurichten. "Wir werden nicht die Keule herausholen und auf die Mannschaft draufschlagen. Wir werden das ordentlich auswerten und werden relativ schnell zur Tagesordnung übergehen müssen, weil das nächste Spiel steht schon vor der Tür", gab Sander den Plan vor. Bereits am Freitag gibt es die nächste Chance, die Heimbilanz aufzupolieren. Dann wartet Hannover 96 mit Ex-FCM-Trainer Christian Titz.

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