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·24. Juni 2026
Warum Bellingham den Mund verdeckte und keine Rote Karte sah

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·24. Juni 2026

Jude Bellingham stand nach dem Spiel zwischen England und Ghana im Mittelpunkt der Diskussionen. Dabei ging es um eine Geste, die für Spieler seit Kurzem schwerwiegende Konsequenzen haben kann.
Allein das Verdecken des Mundes führt noch nicht zu einer Roten Karte. Die neuen Regeln erlauben es, Spieler zu bestrafen, die dies in einer Konfrontation mit einem Gegner tun. Ziel ist es, Fälle einzuschränken, in denen ein Spieler beleidigende oder diskriminierende Äußerungen verbergen könnte.
Im Fall von Jude Bellingham besteht das Problem darin, dass der vollständige Kontext fehlt. Es gibt Bilder, die ein Gespräch mit Jordan Ayew zeigen, aber keine Aufnahmen des gesamten Vorfalls. Auf den Fotos sind zudem Gesten zu erkennen, die nicht unbedingt auf einen Konflikt hindeuten – Bellingham klopfte seinem Gegner auf die Brust, während Ayew seinen Rücken berührte.
Das ist ein wichtiger Unterschied zum früheren Fall von Miguel Almirón, der bei der Weltmeisterschaft nach einem VAR-Eingriff vom Platz gestellt wurde. Dort hatte die Situation den Charakter einer Auseinandersetzung, und der Gegner hatte das Verhalten den Schiedsrichtern gemeldet.
Im Fall von Bellingham gibt es keine Informationen darüber, dass Ayew eine Reaktion des Schiedsrichters gefordert hätte. Deshalb wurde der Engländer nicht bestraft, obwohl die Geste für viel Aufsehen sorgte.
Ein weiterer Vorfall mit dem Mittelfeldspieler von Real Madrid ereignete sich in der Halbzeitpause. Carlos Queiroz erklärte nach dem Spiel, dass Bellingham heftig reagiert und Schimpfwörter benutzt habe, bezeichnete dies jedoch als normalen Bestandteil der Emotionen im Fußball. Wie der Trainer Ghanas sagte: „Fußball ist kein Tanz im Salon mit Smokings.“







































