Warum die AS Rom der perfekte Härtetest für den BVB ist | OneFootball

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·14. August 2026

Warum die AS Rom der perfekte Härtetest für den BVB ist

Artikelbild:Warum die AS Rom der perfekte Härtetest für den BVB ist

Die Formkurve: Vom Stotterstart zum Ausrufezeichen

Borussia Dortmund hat in der laufenden Saisonvorbereitung bislang fünf Testspiele bestritten – mit wechselhaften Leistungen und Ergebnissen. Nach dem Aufgalopp gegen Rot-Weiß Oberhausen (3:1) setzte es mit dem 1:2 bei Fortuna Düsseldorf die erste Niederlage. Neben den Langzeitverletzten Emre Can und Nico Schlotterbeck fehlten in den beiden Tests auch sämtliche WM-Fahrer, sodass Cheftrainer Niko Kovac auf Spieler aus der U23 und U19 zurückgriff.

Trotz der Rückkehr von fünf WM-Teilnehmern während der BVB Evonik Japan Tour war der Kader noch nicht in voller Besetzung zusammen, fehlten gegen Cerezo Osaka (0:1) und gegen den FC Tokyo (1:0) doch immer noch Gregor Kobel, Julian Ryerson, Ramy Bensebaini und Marcel Sabitzer im Aufgebot.


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Am vergangenen Sonntag setzte Schwarzgelb dann aber ein Ausrufezeichen. Beim englischen Meister FC Arsenal gewann Borussia Dortmund mit 3:2. „Wir haben Fortschritte gemacht“, bilanzierte Kovac anschließend. Besonders die ersten beiden Tore, von denen eines Sommerneuzugang Kosta Karetsas in seinem ersten Spiel für den BVB erzielte, hatten es ihm angetan: „Die ersten beiden Tore wunderbar herausgespielt.“

Mittlerweile trainiert der Vizemeister mit Ausnahme der Verletzten komplett. Als Letzte kehrten Gregor Kobel und Julian Ryerson ins Mannschaftstraining zurück.

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Der Gegner: Champions-League-Rückkehrer aus Rom

Mit der AS Rom wartet nach dem FC Arsenal der nächste Gradmesser auf die Borussia. Die Mannschaft von Gian Piero Gasperini beendete die vergangene Serie-A-Saison auf Rang drei und kehrt damit erstmals seit 2018/19 in die Champions League zurück. Gasperini steht für intensiven, taktisch anspruchsvollen Fußball. In der Vorbereitung mussten die Italiener zuletzt aber mehrere Rückschläge verkraften. Gegen Cardiff City setzte es eine 1:4-Niederlage, anschließend unterlagen die Giallorossi bei Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion mit 0:3. Gasperini bezeichnete den Stand seiner Mannschaft anschließend öffentlich als „deutlich im Rückstand“.

Gleichzeitig verfügt die Mannschaft über individuelle Qualität: Techniker wie Matias Soulé oder Paulo Dybala sorgen für Kreativität. Ex-Borusse Donyell Malen erzielte nach seinem Wechsel im Winter dieses Jahres 14 Treffer in 18 Serie-A-Spielen und war in der Rückrunde der beste Offensivspieler der Roma.

Auch Manu Koné (ehemals Gladbach), Evan Ndicka (ehemals Frankfurt) und Sommer-Neuzugang Konstantinos Koulierakis (ehemals Wolfsburg) sind noch aus der Bundesliga bekannt und haben bereits gegen den BVB auf dem Rasen gestanden.

Die Neuen: Karetsas, Gadou und Co. drängen sich auf

Besonders in den Fokus bei einer Saisoneröffnung rücken traditionell die Neuzugänge. Justin Lerma, Joane Gadou, Takato Yamamoto, Konstantinos Karetsas und Kaua Prates haben in den Testspielen bereits erste Spuren hinterlassen.

Innenverteidiger Joane Gadou (19 Jahre) konnte die bisherige Vorbereitung vom ersten Tag an durchziehen und holte sich nach dem Arsenal-Test sogar ein Sonderlob von Coach Kovac ab, der ihm im Abwehrzentrum eine „sehr gute“ Leistung bescheinigte. Mittelfeldspieler Kosta Karetsas (18) traf in London bei seinem ersten BVB-Auftritt sehenswert per Schlenzer in den Winkel.

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Mit Justin Lerma (18) und Takato Yamamoto (18) haben auch die weiteren Neuverpflichtungen bereits jeweils ein Tor für den BVB erzielt und damit auf sich aufmerksam gemacht. Während Lerma ohnehin fest für den Profi-Kader geholt wurde, spielt Yamamoto derzeit noch als Spieler der U23 in der ersten Mannschaft vor.

BVB-Geschäftsführer Sport Lars Ricken zeigte sich nach dem erfolgreichen Arsenal-Spiel erfreut über die starken Leistungen der Neuen, betonte aber gleichzeitig: „Es funktioniert nur, wenn die Erfahrenen drumherum auch abliefern. Das haben sie gemacht. Dann können die jungen Spieler an deren Seite glänzen und ihre Highlights setzen.“

Die Fragezeichen: Stabilität und Spielpraxis

Der Sieg bei den Gunners in London hat gezeigt, welches Potenzial in der neuen Mannschaft steckt. Jetzt geht es darum, mehr Stabilität in die eigenen Leistungen zu bekommen. „Wir haben gute Jungs zusammen, aber wir haben auch noch einiges zu tun“, so Kovac. Dazu kommt die Integration der später zurückgekehrten Nationalspieler. Gregor Kobel und Julian Ryerson fehlten auch gegen Arsenal und haben bisher noch kein Testspiel absolviert.

Die Saisoneröffnung ist damit nicht nur ein Festtag in Schwarzgelb, sondern zugleich eine wichtige Standortbestimmung.

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