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·27. Mai 2026
Warum die BVB-Träume von Karetsas und Moreira zu platzen drohen

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Borussia Dortmund hat zwei offensive Supertalente auf dem Zettel – doch bei beiden hakt es. Konstantinos Karetsas (18) und Diego Moreira (21) sind den Schwarz-Gelben offenbar zu teuer.
Der BVB will seinen Kader zur neuen Saison mit jungen, entwicklungsfähigen Spielern verstärken. Zwei Namen standen zuletzt weit oben auf der Liste: Kreativspieler Karetsas aus Genk und Straßburgs Flügelstürmer Moreira. Doch wie BVB-Reporter Patrick Berger bei Sky Sport berichtet, gibt es bei beiden Personalien Probleme.
Berger zufolge fehlt den Dortmunder Verantwortlichen "die Garantie", dass Karetsas und Moreira Soforthilfen wären – und das bei sehr hohen Bewertungen – Genk fordert bis zu 45 Millionen Euro, Straßburg angeblich 38 Millionen plus Boni.
Bei Moreira gibt es auch andere Bedenken. Der Portugiese ist ein klassischer Flügelstürmer, der BVB sucht aber einen Schienenspieler. In der kommenden Saison soll unter Trainer Niko Kovac Berger zufolge weiterhin die Dreierkette zum Einsatz kommen. In dieses System passt Moreira nur bedingt.
Der BVB hat dem Bericht zufolge Kontakt zu den Eigentümern von Racing Straßburg aufgenommen. Racing gehört zur BlueCo-Gruppe, dem Mutterkonzern des FC Chelsea. Moreira selbst soll sich mit einem Wechsel zum BVB anfreunden können. Neben der Ablösefrage kommen aber jetzt die taktischen Bedenken hinzu, was einen Transfer unwahrscheinlich erscheinen lässt.
Moreira (Vertrag bis 2029) kommt in der Saison 2025/26 auf 42 Einsätze, erzielte fünf Tore und lieferte hervorragende neun Vorlagen. Straßburg hatte den Linksfuß erst 2024 für gerade einmal zwei Millionen Euro von Chelsea verpflichtet, einen Transfer will sich Straßburg offenbar vergolden lassen.
Auch bei Karetsas (Vertrag bis 2029) sieht es schlecht aus. Es gab zwar ein Treffen zwischen BVB-Vertretern und dem Umfeld des Belgiers, doch Genks Preisvorstellungen übersteigen die Dortmunder Vorstellungen deutlich. Neben Dortmund soll sich demnach auch der FC Bayern mit dem Edeltechniker beschäftigen.
Karetsas steuerte in der abgelaufenen Spielzeit 15 Vorlagen in 47 Pflichtspielen bei. Ob der griechische Nationalspieler in der anspruchsvolleren Bundesliga sofort funktionieren würde? Diese Frage stellen sich offenbar auch die BVB-Bosse.


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