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·13. April 2026

Warum Riera für Eintracht-Youngster ein "Top-Top-Top-Coach" ist

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Seit knapp zwei Jahren spielt Oscar Højlund für die Frankfurter Eintracht. Im Sommer 2024 verpflichtete die SGE den dänischen Mittelfeldspieler für 1,35 Millionen Euro Ablöse vom FC Kopenhagen.

Sein großes Talent hat der 21-Jährige bei der Eintracht bereits unter Beweis gestellt. Konstant abrufen konnte es Højlund unter Dino Toppmöller aber nicht. Auch, weil er immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde (u.a. Mittelfußbruch).Entsprechend stand Højlund in der laufenden Bundesliga-Saison unter Toppmöller lediglich dreimal in der Startelf. Seit Albert Riera an der Seitenlinie steht, sind in neun Spielen sechs Startelf-Einsätze hinzugekommen. Schon vor seinem 1:0-Treffer beim 2:1-Sieg in Wolfsburg konnte man sagen: Højlund ist einer der Gewinner unter dem neuen Coach!


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Højlund schwärmt von Riera

Der dänische U21-Nationalspieler kann das nur bestätigen. Und schwärmt von Riera, der in Frankfurt längst nicht bei allen unumstritten ist: "Er liefert wirklich guten Input, besonders auch im individuellen Bereich. Ich bin persönlich sehr zufrieden mit ihm. Er ist ein Top-Top-Top-Coach", erklärte Højlund nach dem ersten Auswärtssieg unter dem Spanier in Wolfsburg.

Højlund darf bei Riera etwas offensiver ausgerichtet agieren, während sein Nebenmann im zentralen Mittelfeld, Hugo Larsson, die tiefere Rolle einnehmen soll. Højlund hat damit mehr Einfluss auf das Offensivspiel der Eintracht. Abzulesen ist das unter anderem daran, dass er seit Riera alle 62 Minuten einen Torschuss abgibt oder einen Abschluss vorbereitet. Zuvor war das nur alle 112 Minuten der Fall (Zahlen via Bild). Seine Passquote ist von 91 auf 93 Prozent noch einmal besser geworden."Ich denke, dass ich mehr in meiner Position bleibe und ein bisschen geduldiger bin", erklärte der Youngster auf die Frage, was er von Riera bislang am meisten gelernt hat.

Vertrauen zahlt sich aus

Das wichtigste für Højlund dürfte aber das Vertrauen seines neuen Trainers sein. Als der 21-Jährige beim Riera-Debüt bei Union Berlin den Elfmeter zum Ausgleich unnötig verursachte und dazu noch mit Gelb-Rot vom Platz musste, ließ der SGE-Coach den Dänen nicht fallen. Im Gegenteil: Nach seiner Sperre kehrte Højlund direkt wieder in die Startelf zurück.

Entsprechend darf man in Frankfurt darauf hoffen, dass Højlund unter Riera die nächsten Entwicklungsschritte geht. Vor allem an seiner Zweikampfstärke könnte der Däne noch arbeiten. Aktuell sind es unter 40 Prozent der direkten Duelle, die er lediglich gewinnt.Gelingt das, dürfte auch der geschätzte Marktwert von aktuell zehn Millionen Euro weiter steigen. Und Højlund könnte früher oder später ein weiterer Kandidat sein, mit dem die Eintracht ein sattes Transfer-Plus macht. Aktuell ist er noch bis 2029 vertraglich am Main gebunden.

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