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·28. September 2026
Was aus den Abgängen des FC Ingolstadt geworden ist

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Elf Spieler haben den FC Ingolstadt im Sommer verlassen. liga3-online.de zeigt, was aus ihnen geworden ist.
Zum wiederholten Male nahmen die Schanzer eine Millionensumme auf dem Transfermarkt ein. Nach einer sensationellen Saison verließ nämlich Marcel Costly den Klub, um noch einmal in der 2. Bundesliga anzugreifen – und zwar beim 1. FC Heidenheim. Dort hat der frühere Verteidiger seine Rolle als offensiver Rechtsaußen passend adaptiert, sodass er sich nicht nur in der Startelf auf der Ostalb gespielt hat, sondern auch schon ein Tor und drei Vorlagen zum Saisonstart der Brenzstädter beitragen konnte. Heidenheim steht nach sechs Spieltagen auf dem Bundesliga-Relegationsplatz.
Auch Yann Sturm ist jetzt im Unterhaus unterwegs, nachdem der Linksaußen in der vergangenen Saison von Freiburg nach Ingolstadt verliehen war. Der 21-Jährige spielt nun für Eintracht Braunschweig, wo er ebenfalls schon vier Scorerpunkte sammelte – zwei Tore und zwei Vorlagen in sechs Einsätzen. Allerdings lief es für die Niedersachsen insgesamt nicht so erfolgreich. Mit mageren vier Punkten hält sich der BTSV aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber den Konkurrenten gerade so über dem Strich.
Gustav Christensen kehrte nach seiner Leihe zum FCI zu seinem Stammklub zurück, aber bei Hertha BSC hatte der dänische Offensivspieler keine Perspektive. Stattdessen geht es für den 22-Jährigen beim norwegischen Erstligisten Kristiansund BK weiter, wo er bereits vier Liga-Einsätze für sich verbuchen konnte. Auf den ersten Scorerpunkt wartet Christensen noch – im Gegensatz zu Frederik Christensen, der nicht zu verwechseln ist mit seinem Namensvetter in Duisburg. Mittelstürmer Christensen war nämlich aus Tromsö ausgeliehen und kehrte auch dorthin zurück, wurde aber dann an den dänischen Zweitligisten Hobro IK abgegeben. Dort erzielte er zwei Tore in vier Partien.
Emilio Kehrer war ein weiterer Leihspieler beim FCI, der nach seinem Engagement eine neue Perspektive suchte. Vom niederländischen Klub Willem II wechselte der Angreifer in die Schweiz zum FC Winterthur. Dort stellt er seinen Torriecher mit drei Toren in fünf Zweitliga-Partien aktuell unter Beweis, was den Erstliga-Absteiger auf Platz 2 in der Challenge League befördert. Mads Borchers kehrte hingegen von einer Leihe zum HJK Helsinki in Finnland nach Ingolstadt zurück, aber nur, um alle Formalitäten für einen festen Wechsel zum letztjährigen Pokalsieger aus der Veikkausliiga zu wechseln. In der laufenden Saison schoss Borchers insgesamt neun Tore in 20 Spielen.
In der 3. Liga wird Ingolstadt hintereinander auf Max Besuschkow und Donald Nduka treffen. Besuschkow steht beim MSV Duisburg unter Vertrag und verhilft den Zebras derzeit als Einwechselspieler zur Absicherung der Tabellenspitze. In sechs von sieben Partien kam der zentrale Mittelfeldspieler in der Schlussviertelstunde zum Einsatz, ein Mal dürfte der 29-Jährige von Beginn an ran – und am 11. Spieltag steht das Wiedersehen an. Eine Woche darauf trifft der FCI auf Havelse, wo Nduka zuletzt einen Stammplatz in der Innenverteidigung erobert hat. Direkt in seinem ersten Spiel – gegen Duisburg – traf der Innenverteidiger per Kopf.
Julian Kügel zog den Schritt in die Regionalliga Nordost vor und schloss sich Lok Leipzig an. In drei Partien legte der Mittelstürmer zwei Tore auf, aber seitdem fällt der 29-Jährige langfristig wegen einer Patellasehnenluxation aus. Mattis Hoppe pendelt hingegen beim SSV Ulm 1846 in der Südwest-Staffel zwischen der Startelf und einem Bankplatz, was den Totalabsturz der Spatzen aber noch nicht bremsen konnte. Cheftrainer und Sportdirektor mussten gehen, weil Ulm nach dem Drittliga-Abstieg auch in der Regionalliga auf dem letzten Platz steht. Ex-Stammtorwart Kai Eisele sucht noch nach einem neuen Verein.







































