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·24. September 2026
Was aus den Abgängen des SC Verl geworden ist

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15 Spieler haben den SC Verl im Sommer verlassen. liga3-online.de zeigt, was aus ihnen geworden ist.
In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Transferwege zwischen dem Sportclub aus Verl und dem SC Paderborn. So kehrten beispielsweise Martin Ens und Marco Wörner von Leihgeschäften zum Bundesliga-Aufsteiger zurück, wo die Perspektive jedoch keine großen Einsatzzeiten versprach. Glück für den MSV Duisburg, der bei Innenverteidiger Ens erneut per Leihe zuschlug – in vier Einsätzen trug der 24-Jährige seinen Anteil zum Erobern der Tabellenspitze bei. Auch Wörner ist wieder in der 3. Liga untergekommen, doch beim SSV Jahn Regensburg spielt der Mittelstürmer bislang keine Rolle.
Der dritte Spieler im Bunde ist Timur Gayret, den die Paderborner ablösefrei aus Verl holten. Als Spielgestalter hatte sich der 28-Jährige für ein höherklassiges Engagement empfohlen, doch im Endspurt der letzten Saison zog sich der gebürtige Berliner einen Kreuzbandriss zu. In dessen Folge konnte Gayret beim SCP07 noch nicht eingesetzt werden. Anders läuft es bei Philipp Schulze, der erstklassigen Fußball in Polen spielt. Er ist Stammtorwart bei Podolski-Klub Górnik Zabrze und stand nicht nur in allen Ligaspielen im Kasten, sondern auch in allen Partien zur Qualifikation für die Champions League, Europa League und Conference League. Gereicht hat es für den polnischen Pokalsieger nicht.
In Liechtenstein schloss sich Julian Stark dem FC Vaduz an, der in der Spitzenklasse der Schweiz antritt. Dort konnte sich der 25-Jährige im zentralen Mittelfeld festbeißen und schon zwei Tore und eine Vorlage in neun Partien beisteuern. Der Aufsteiger kämpft in der Super League um den Klassenerhalt, während in der 2. Bundesliga gleich vier ehemalige Verler ambitionierten Zielen Richtung Oberhaus nachgehen. Den schlechtesten Start erwischte ausgerechnet Berkan Taz beim VfL Bochum, denn der Revierklub startete nur mit sieben Punkten aus sechs Spielen. Der Top-Scorer des Vorjahres in der 3. Liga blieb in vier Einsätzen noch ohne Tor und Vorlage.
Oualid Mhamdi erlebte beim 1. FC Heidenheim zunächst Rückschläge in Form von sportlichen Niederlagen, aber der Außenbahnspieler kämpfte sich in die Startelf und erzielte bereits das erste Zweitliga-Tor seine Karriere. Alessio Besio kehrte wiederum zum SC Freiburg zurück und folgte anschließend Ex-SCV-Coach Tobias Strobl nach Wolfsburg, wo er zurzeit die Rolle des Jokers im Sturmzentrum einnimt. Eine Vorlage erzielte Besio in fünf Kurzeinsätzen. In Nürnberg ist Fynn Otto in der Innenverteidigung unangefochten und fehlte nur einmal krankheitsbedingt, darüber hinaus sorgte der Abwehrspieler für Platz 2 in der Tabelle mit seinen Defensivleistungen.
In die Reserve eines Bundesligisten zog es Jonas Arweiler, der seine Tore nun in der Regionalliga für den 1. FC Köln II schießt. In fünf Partien, in denen er zwei Mal in der Startelf stand, war ihm bislang ein Treffer gelungen. Einen Doppelpack in der West-Staffel landeten die Sportfreunde Siegen, die Michel Stöcker und Konstantin Gerhardt aus Verl holten. Der Innenverteidiger ist fester Bestandteil in der Abwehrzentrale und führte seine Mannschaft sogar schon einmal als Ersatzkapitän auf den Rasen. Gerhardt wurde zum Rechtsverteidiger umfunkioniert und absolvierte dort schon sechs Partien. Die frühe Entlassung von Cheftrainer Boris Schommers konnten die Ex-Verler nicht verhindern.
Ebenfalls in die Regionalliga West wechselte Tobias Knost, der nun beim Bonner SC unter Vertrag steht. Dort war der Außenverteidiger zu Saisonbeginn in die Startelf gerutscht, doch zuletzt gab es nur noch vier Einsatzminuten in fünf Spielen. Torwarttalent Marlon Zacharias ging in die Oberliga Westfalen zu Victoria Clarholz, wo er nun Stammtorhüter ist – allerdings gab es in sieben Partien schon 17 Gegentore und noch keine Weiße Weste. Marco Mannhardt ist noch vereinslos.























