Was macht eigentlich Werders Relegations-Held Ludwig Augustinsson? | OneFootball

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·21. April 2026

Was macht eigentlich Werders Relegations-Held Ludwig Augustinsson?

Artikelbild:Was macht eigentlich Werders Relegations-Held Ludwig Augustinsson?

Im Sommer 2017 verpflichtete Werder Bremen Ludwig Augustinsson. 4,5 Millionen Euro Ablöse überwiesen die Grünweißen für den Schweden nach Kopenhagen. Auf Werders linker Abwehrseite war Augustinsson vier Jahre lang gesetzt. Dann folgte der Abschied für 5,5 Millionen Euro Ablöse gen Sevilla.

Für Augustinsson – der am heutigen Dienstag (21. April) 32 Jahre alt geworden ist – begann eine Leih-Odyssee, die ihn zwischenzeitlich auch nach England und auf Deutschlands beliebteste Urlaubsinsel führte.Denn so fest gesetzt wie einst in Bremen war er in Sevilla nicht mehr. Stattdessen verliehen die Andalusier den Schweden nach einer Saison zunächst nach England zu Aston Villa. Dort brach er seine Zelte nach einem halben Jahr aber schon wieder ab, um direkt weiterverliehen zu werden. Dieses Mal innerhalb Spaniens nach Mallorca. Im Sommer '23 folgte die dritte Leihe – nach Belgien zu RSC Anderlecht.


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Neue Heimat in Belgien

Dort spielt Augustinsson noch heute. Anderlecht verpflichtete den Linksfuß im Sommer 2024 ablösefrei. Der 56-fache Nationalspieler, der letztmals im September 2024 für Schweden am Ball war, ist beim belgischen Topklub aktuell wieder gesetzt, nachdem er in dieser Saison schon wegen einer Waden- und einer Oberschenkelverletzung ausgefallen war.98 Pflichtspiele hat Augustinsson für Anderlecht bislang absolviert. Nur für zwei Klubs stand er häufiger auf dem Platz: FC Kopenhagen (98 Spiele) und Werder Bremen (115 Spiele).

Augustinsson-Tor sorgt für SVW-Erlösung in Relegation

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Ludwig Augustinsson bejubelt sein 2:1 in Heidenheim | picture alliance/GettyImages

Bei Werder erlebte Augustinsson wohl die beste Phase seiner Karriere. Abzulesen ist das auch am geschätzten Markwert. Während er mittlerweile nur noch bei zwei Millionen Euro liegt, war er zu Hochzeiten in Bremen bei zwölf Millionen Euro.Mit dem Abstieg in Liga zwei im Sommer 2021 war Augustinsson für den SVW deshalb auch nicht mehr zu halten. Ein Jahr zuvor war der Schwede noch maßgeblich daran beteiligt, dass sich die Bremer in der Relegation gegen Heidenheim vor dem Abstieg retteten.Nach einem 0:0 im Hinspiel in Bremen stand es in Heidenheim bis in die Nachspielzeit hinein 1:1. Weil damals noch die Auswärtstor-Regel galt, hätte Werder das Remis gereicht. In der 94. Minute sorgte Augustinsson mit seinem Treffer zum 2:1 für die endgültige Entscheidung. Der Elfmeter-Treffer von Tim Kleindienst in der 98. Minute für Heidenheim zum 2:2 blieb reine Ergebniskosmetik.

Meister-Runde in Belgien

Zurück zur Aktualität. In Belgien wird nach der regulären Saison mit allen 18 Teams die Tabelle in Sechsergruppen dreigeteilt. Die Punkte werden vor der 'Playoff-Runde' halbiert. Während Gruppe C untereinander um den Klassenerhalt und Gruppe B um eine Europa-Ticket spielt, kämpfen die ersten sechs Teams der regulären Spielzeit um die Meisterschaft.Augustinssons Anderlecht liegt nach den ersten drei Playoff-Spieltagen nur auf Platz vier. Aussichten auf den Titel sind angesichts von 14 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Union Saint-Gilloise kaum vorhanden. Zum Auftakt in die Meisterrunde hatte es eine Pleite gegen den Zweiten Brügge gesetzt. Die folgenden Duelle gegen Gent und Mechelen konnte Anderlecht immerhin gewinnen.Den zwei Zähler vor Anderlecht liegenden VV St. Truiden auf Rang drei zu überholen scheint für Augustinsson und Co. im Saisonendspurt das höchste der Gefühle zu sein.

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