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·25. August 2026
Watzke widerspricht Hoeneß: Kein "Friendly Takeover"

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·25. August 2026

Von einem "Friendly Takeover", sagt der DFB-Vize, könne keine Rede sein. Sein Vertrauen in Jürgen Klopp ist grenzenlos.
Hans-Joachim Watzke hat Uli Hoeneß nach dessen Kritik an einem angeblichen "Friendly Takeover" beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) widersprochen. Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp und sein Berater Marc Kosicke hätten "den DFB übernommen", hatte der Ehrenpräsident von Bayern München behauptet.
Der DFB-Vizepräsident Watzke konterte nun im Interview mit RTL/Sky. "Ich weiß nicht, was das mit Friendly Takeover zu tun hat", betonte der Präsident von Borussia Dortmund. "Die letzten beiden Bundestrainer kamen vom FC Bayern - mit Julian Nagelsmann und Hansi Flick. Da hat auch niemand gesagt, das ist ein Friendly Takeover des FC Bayern."
Dass ein Trainer mit der Reputation eines Jürgen Klopp "einen gewissen Gestaltungsspielraum" erhalte, sei eben so. "Das weiß Uli am allerbesten. Er hat bei Bayern auch die besten Trainer der Welt gehabt", sagte Watzke. "Das ist ganz normal, jeder Trainer hat auch ein paar Vorstellungen, was seinen Staff angeht. Vincent Kompany hat auch ein paar Leute mitgebracht. Das hat mit Friendly Takeover nichts zu tun."
Watzke sieht rund um die Nationalmannschaft bereits einen Stimmungswandel. "Diese tiefe Depression, die wir alle empfunden haben, nachdem wir (bei der WM, d. Red.) früh nach Hause fahren mussten, die ist in Deutschland fast schon zur Euphorie geworden. Die Leute freuen sich wieder", sagte er. Sein Vertrauen zu Klopp sei "riesengroß. Lasst ihn einfach machen, und dann wird am Ende etwas Gutes dabei rauskommen."
Klopp gibt sein Debüt als Bundestrainer am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande. Eine Woche zuvor nominiert er sein Aufgebot.
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