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·6. Februar 2026

Wechsel kam nicht zustande: Wolfsburg bot für Werder-Star

Artikelbild:Wechsel kam nicht zustande: Wolfsburg bot für Werder-Star

Der VfL Wolfsburg wollte sich im Wintertransferfenster in der Defensive verstärken. Dabei stand offenbar der Kapitän eines Konkurrenten im Fokus.

Wie Sky Sport berichtet, haben die Wölfe über zehn Millionen Euro für Marco Friedl geboten. Der 27-Jährige steht bei Werder Bremen unter Vertrag und führt die Grün-Weißen als Kapitän aufs Feld. Für den Österreicher kam ein Abschied zu einem direkten Konkurrenten jedoch nicht infrage. Friedl möchte mit Werder den Turnaround schaffen und für den Klassenerhalt kämpfen.


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Erst im April hatte der ehemalige Bayern-Verteidiger seinen Vertrag bis 2028 verlängert. „Marco ist als Kapitän eine wichtige Säule der Mannschaft. Er wird auch in Zukunft einer der Spieler sein, um die wir weiterhin eine spannende und entwicklungsfähige Mannschaft aufbauen möchten“, sagte Peter Niemeyer, Leiter Lizenzbereich an der Weser, damals.

Wolfsburg trifft auf Ex-Coach Kovac

Die angestrebte Entwicklung blieb bisher jedoch aus. Nach zehn sieglosen Spielen setzte der Traditionsverein Trainer Horst Steffen vor die Tür, mittlerweile wurde Daniel Thioune als Nachfolger vorgestellt. Derzeit ist der SV Werder nur Tabellen-15., der Vorsprung auf den Relegationsplatz ist auf einen Zähler geschrumpft.

Auch der VfL Wolfsburg muss den Blick in einer enttäuschenden Saison mal wieder nach unten richten. Die Wölfe haben ebenfalls bereits einen Trainerwechsel hinter sich, die große Trendwende blieb aber auch aus, nachdem Daniel Bauer im November von Paul Simonis übernommen hatte. Der VfL steht nur einen Rang vor den punktgleichen Bremern und muss mit dem teuren Kader um den Ligaverbleib bangen.

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Foto: Getty Images

In der Abwehr wollten die Wölfe daher unbedingt nachlegen und fanden kurz vor Toreschluss noch zwei Alternativen zu Friedl. Jonas Adjetey kam für 9,5 Millionen Euro fest vom FC Basel, während sich Leverkusen-Talent Jeanuël Belocian per Leihe bis Saisonende dem Klub aus der Autostadt anschloss. Neu an Bord ist zudem Innenverteidiger Cleison, der junge Brasilianer fehlt jedoch vorerst mit einer Sprunggelenksverletzung.

Am Wochenende trifft Wolfsburg in der Bundesliga auf Borussia Dortmund um Ex-Trainer Niko Kovac. Friedl und der SV Werder Bremen müssen im ersten Spiel unter Thioune auswärts beim SC Freiburg ran.

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