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·28. Juli 2026

Wechsel nach Saudi-Arabien? Dembélé trifft Zukunfts-Entscheidung

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Was Vini Jr. bei Real Madrid ist, ist Ousmane Dembélé bei Paris Saint-Germain. Wie auch der Brasilianer pokert der amtierende Weltfußballer seit Monaten um einen neuen und höher dotierten Vertrag bei seinem Arbeitgeber.

Die Forderungen Dembélés haben es dabei in sich. 60 Millionen Euro soll der 29-Jährige als neues Gehalt verlangen. Eine Summe bei der auch PSG nicht mitspielt. Die Gespräche lagen zuletzt auf Eis, was den Weg für Al-Hilal frei machte.


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Dembélé hat sich entschieden

Der saudische Klub, der kürzlich WM-Shootingstar Crysencio Summerville für rund 64 Millionen Euro verpflichtete, wollte Dembélé zum absoluten Königstransfers des Sommer machen. Doch dazu kommt es nun wohl nicht.

Laut Sacha Tavolieri hat Dembélé den Saudis abgesagt und stattdessen klar gemacht, seinen Vertrag bei PSG verlängern zu wollen. Ein Wechsel ist damit vom Tisch. Zu offiziellen Verhandlungen zwischen beiden Vereinen kam es ohnehin nicht, da Al-Hilal zunächst Dembélés Zustimmung für den Wechsel einholen wollte – und daran jetzt offenbar gescheitert ist.

Paris und Dembélé können jetzt also mit deutlich veränderten Vorzeichen in die Vertragsverhandlungen gehen. Das Bekenntnis des Weltfußballers, beim Champions-League-Sieger bleiben zu wollen, dürfte die Verhandlungen deutlich erleichtern und beschleunigen.

Diaz statt Dembélé?

Al-Hilal hingegen muss sich nach der Absage des 29-Jährigen umorientieren – und hat das auch bereits getan. Luis Diaz steht ganz oben auf der Liste. Der Bayern-Star soll mit einem Netto-Gehalt von 25 Millionen Euro geködert werden.

Es ist allerdings mehr als fraglich, ob die Münchner einem Verkauf ihres Leistungsträgers zustimmen. Zum einen ist er ein essenzieller Schlüsselspieler des Teams und hat eine herausragende Saison hinter sich, zum anderen hat er noch Vertrag bis 2029. Zudem hat der deutsche Rekordmeister gezeigt, dass er auch bei exorbitanten Summen standhaft bleibt. Für Diaz soll Al-Hilal mit einem Gebot von rund 70 Millionen Euro starten wollen und sogar 120 bis 130 Millionen Euro in Aussicht stellen. Eine hohe Ablöse, doch Bayern dürfte wie auch schon bei Michael Olise und Real Madrid den Daumen für einen Wechsel senken.

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