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·26. Januar 2026
Weckruf beim FC Arsenal: Wenn aus einem Vorsprung plötzlich Druck entsteht

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·26. Januar 2026

Nach dem 2:3 gegen Manchester United gerät Arsenals Tabellenführung ins Wanken. Drei Niederlagen und Unentschieden in Folge lassen City und Villa näher rücken.
Die erste Heimniederlage der Saison trifft Arsenal an einem empfindlichen Punkt. Das 2:3 gegen Manchester United ist mehr als nur ein verlorenes Spiel – es ist ein Weckruf für einen Tabellenführer, der zuletzt ins Straucheln geraten ist. Vier Punkte Vorsprung klingen komfortabel, fühlen sich aber deutlich weniger sicher an, wenn man die jüngste Entwicklung betrachtet. Nach den torlosen Unentschieden gegen Nottingham Forest und Liverpool folgt nun die erste Pleite im Emirates Stadium. Der Trend zeigt in die falsche Richtung, und das ausgerechnet in einer Phase der Saison, in der Konstanz über Meisterschaften entscheidet. Was diese Niederlage besonders schmerzhaft macht: Arsenal führte durch das Eigentor von Lisandro Martinez, hatte das Spiel scheinbar im Griff – und ließ sich dann dreimal überwältigen. Die Tore von Bryan Mbeumo und Patrick Dorgu drehten die Partie, Mikel Merinos später Ausgleich schien die Rettung zu bringen, doch Matheus Cunha hatte das letzte Wort. Erstmals in dieser Saison verlor Arsenal nach eigener Führung. Das ist kein Zufall, das ist ein Muster, das sich andeutet. Mikel Arteta sprach von einer "wirklich schmerzhaften Niederlage" und betonte die Notwendigkeit, daraus zu lernen. "Niederlagen gehören zum Gewinnen dazu", sagte der Teammanager. Das stimmt. Aber es kommt darauf an, welche Schlüsse man zieht. Die Defensive, die Arsenal in den vergangenen Jahren zur Spitzenmannschaft geformt hat, zeigte gegen United ungewohnte Anfälligkeit. Drei Gegentore im eigenen Stadion – das passt nicht zum Selbstverständnis dieses Teams. Kapitän Martin Ödegaard und Bukayo Saka beschworen den Zusammenhalt. "Wir sind immer noch Tabellenführer", sagte Ödegaard. Das ist Fakt. Aber es ist auch Fakt, dass Manchester City und Aston Villa nur noch vier Punkte entfernt lauern. Der Puffer schmilzt. Auf der anderen Seite steht ein Manchester United, das unter Michael Carrick auflebt. Der zweite Sieg im zweiten Spiel unter dem neuen Coach katapultiert die Red Devils auf Platz vier. "Hierherzukommen und drei Tore auf diese Weise zu erzielen, nach dem Rückstand zurückzukommen" – Carricks Worte zeigen, welche Mentalität sein Team gerade entwickelt. Arsenal muss jetzt beweisen, dass die Meisterambitionen mehr sind als ein schöner Traum. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob dieses Team die Reife besitzt, einen Rückschlag in Antrieb zu verwandeln. Die Qualität ist vorhanden. Die Frage ist, ob auch die mentale Stärke da ist, wenn es darauf ankommt.









































