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·23. Februar 2026

Wegen der Klub-WM: Teams sauer auf die FIFA!

Artikelbild:Wegen der Klub-WM: Teams sauer auf die FIFA!

Die Klub-Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer war ein großes Turnier – jedenfalls wurde es finanziell stark von der FIFA aufgedunsen. Doch Klubs beklagen ausbleibende Zahlungen der Fußballorganisation. 

Die Klub-WM 2025 in den Vereinigten Staaten war ein großes Spektakel – zumindest finanziell. Alleine der Sieger FC Chelsea bekam umgerechnet an die 100 Millionen Euro für das gesamte Turnier. Auch die beiden Bundesligisten FC Bayern und Borussia Dortmund kassierten ungefähr die Hälfte dieser Summe.


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Damit auch die gesamte Fußballwelt vom Turnier der FIFA profitieren sollte, wurde ein Solidaritätszuschlag für alle Vereine versprochen, die nicht an dem Turnier teilnahmen. Insgesamt mehr als 200 Millionen Euro sollten auf alle Vereine, sowohl aus Europa als auch an den Rest der Welt, verteilt werden. Doch mehr als sieben Monate später ist das Geld weder ausgezahlt noch gibt es einen klaren Zeitplan oder eine festgelegte Verteilungsformel.

FIFA: Verwirrung und Ärger wegen ausbleibender Solidaritätszahlungen

Wie The Guardian berichtet, zeigen sich einige Vereine nun merklich frustriert über das lange Warten. Zwar gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Gewinne garnicht ausgezahlt werden, besonders aber die Vereine in den kleineren Ligen werden zunehmend ungeduldig.

Das Preisgeld wurde bereits vollständig ausgezahlt, die Solidaritätssumme nicht. Gerade für die kleineren Klubs würde diese Finanzspritze aber einen erheblichen Unterschied machen. Gegenüber der englischen Zeitung hat ein Funktionär aus einer der kleineren europäischen Ligen nun erklärt, dass es trotz wiederholter Anfragen keine klaren Antworten der FIFA darauf gebe, wann die Solidaritätszahlungen ausgeschüttet werden. Auch andere Funktionäre haben diese Lage bestätigt. Insbesondere in Europa wird angenommen, dass der Weltfußballverband die Festlegung einer endgültigen Formel für die Verteilung der Zahlungen hinauszögert.

Eine Quelle der Union of European Clubs (UEC) berichtet, dass keines ihrer Mitglieder Informationen darüber erhalten habe, wann mit Zahlungen zu rechnen sei: „Die UEC als Organisation hat nichts gehört, und auch keiner der Mitgliedsvereine, mit denen wir gesprochen haben, hat etwas gehört“.

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Foto: IMAGO

Es bleibt also abzuwarten, wann mit Solidaritätszahlungen gerechnet werden kann. Durch den wachsenden öffentlichen Fokus gerät die FIFA aber nun zunehmend unter Druck – und sollte klare Ansagen in Sachen finanzieller Ausschüttung machen.

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