Nur die Raute
·11. Juni 2026
Wegen Grønbaek-Transfer: „Dänen-Boom“ beim HSV?

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·11. Juni 2026

Mit der festen Verpflichtung von Albert Grønbaek verbindet der HSV große Erwartungen. In Dänemark wird der Transfer des Nationalspielers ebenfalls aufmerksam verfolgt.
Im besten Fall könnte er dem Bundesligisten sogar zusätzliche Fans bescheren. Zumindest glaubt das Ex-HSV-Spieler Thomas Gravesen. Der frühere Mittelfeldspieler, der zwischen 1997 und 2000 das Trikot der Rothosen trug, sieht im dauerhaften Transfer des 25-Jährigen großes Potenzial. „Ich als Däne bin sehr stolz darauf, Albert Grønbaek nun länger beim HSV zu sehen“, erklärte Gravesen gegenüber der Sport Bild und bezeichnete den Mittelfeldspieler als „einen richtig guten Jungen“.
Der Skandinavier war bereits in der Rückrunde auf Leihbasis im Volkspark aktiv und hinterließ trotz Verletzungsproblemen einen starken Eindruck. Vor einigen Tagen machten die Verantwortlichen daher Nägel mit Köpfen und eisten den Offensiv-Allrounder für rund 4,7 Millionen Euro von Stade Rennes los. Das wurde auch in Dänemark registriert. Für Gravesen ist klar, warum Grønbaek in seiner Heimat so geschätzt wird. Er beschreibt ihn als technisch starken Spieler, der „den Ball fordert“, Tempo ins Spiel bringt und seine Mitspieler in Szene setzt.

Foto: IMAGO
Noch wichtiger dürfte allerdings die Entwicklung sein, die Gravesen für die kommenden Monate erwartet. Der frühere Nationalspieler glaubt, dass Grønbaek beim HSV künftig in eine tragende Rolle schlüpfen wird. „Er ist jetzt auch vom Alter her in einer Phase, in der er mehr Verantwortung übernehmen sollte“, betont Gravesen.
Genau darin liegt möglicherweise der Schlüssel. Sollte Grønbaek beim HSV den nächsten Karriereschritt gehen und zu einer festen Größe in der Bundesliga werden, könnte dies die Aufmerksamkeit vieler dänischer Fußballfans auf Hamburg lenken. Gravesen hält sogar einen regelrechten „Boom“, wie es die Sport Bild formuliert, für denkbar.
Die Voraussetzungen dafür sind in jedem Fall vorhanden: Mit dem Trainingslager in Dänemark, der Verpflichtung von Yussuf Poulsen und nun Grønbaek pflegt der HSV bereits enge Verbindungen in den Norden Europas. Auch die langjährige Fan-Freundschaft zum FC Kopenhagen ist selbstredend ein Faktor.







































