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·6. August 2026
Wegen Rodri: Muss Real Madrid einen Mittelfeldstar verkaufen?

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·6. August 2026

Real Madrid beschäftigt sich weiterhin mit einer Verpflichtung von Rodri. Um den Mittelfeldspieler von Manchester City finanzieren und Platz im Kader schaffen zu können, müssten die Königlichen allerdings zunächst Einnahmen generieren. Eduardo Camavinga und Aurelien Tchouameni gelten dabei als mögliche Verkaufskandidaten.
Wie El Nacional berichtet, zeigt Manchester United großes Interesse an beiden französischen Nationalspielern. Ein gemeinsamer Verkauf könnte Real demnach Einnahmen von annähernd 150 Millionen Euro bescheren. Dieses Geld würde es den Madrilenen ermöglichen, ihre Bemühungen um Rodri zu intensivieren, ohne die weitere Transferplanung grundlegend zu verändern.
Fortgeschritten sind die Gespräche bislang nicht. Weder Camavinga noch Tchouameni soll Real um eine Freigabe gebeten haben. Tchouameni besitzt weiterhin einen hohen sportlichen Stellenwert, während Camavinga die Vorbereitung nutzen möchte, um den neuen Trainer Jose Mourinho von sich zu überzeugen.
Bei dem 23 Jahre alten Camavinga sollen allerdings erste Zweifel an seiner Qualität bestehen. Real wäre dem Bericht zufolge bereit, Angebote oberhalb von 50 Mio. Euro zu prüfen. Tchouameni passt derweil mit seiner Physis und Zweikampfstärke vermutlich besser in das gesuchte Profil von Manchester United.

Foto: Getty Images
Ein doppelter Abgang würde nicht nur eine hohe Ablöse einbringen, sondern auch Gehaltsbudget und zwei Kaderplätze freimachen. Gleichzeitig entstünde im Zentrum eine sportliche Lücke, die Rodri schließen könnte. Der spanische Weltmeister soll einen Wechsel nach Madrid bevorzugen, falls er Manchester City in diesem Sommer verlässt.
Der englische Klub verlangt jedoch eine hohe Ablöse. Deshalb gilt bei Real offenbar weiterhin die Vorgabe, zunächst zu verkaufen. Ob Manchester United sein Interesse mit konkreten Angeboten hinterlegt, bleibt abzuwarten. Auch die Zustimmung der beiden Franzosen wäre – logischerweise – notwendig. Mittlerweile ist übrigens auch der FC Barcelona in den Poker um Rodri eingestiegen.
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