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·29. Januar 2026
Wegen WM: Bürgermeisterin von L.A. appelliert an US-Regierung

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·29. Januar 2026

Karen Bass appelliert an das Weiße Haus, internationalen Besuchern der Fußball-WM 2026 Ängste vor Einreiseproblemen zu nehmen.
Die Bürgermeisterin von Los Angeles hat die US-Regierung dazu aufgefordert, den potenziellen Besuchern der Fußball-WM mögliche Ängste zu nehmen. "Wir müssen der Welt ein besseres Gesicht zeigen, dass wir Menschen willkommen heißen, dass sie keine Probleme mit der Einreise haben werden", sagte Karen Bass am Mittwoch bei einer Veranstaltung des lokalen WM-Organisationskomitees.
Das demokratische Stadtoberhaupt fügte hinzu, "diese Botschaft muss auch aus dem Weißen Haus kommen. Sie sind diejenigen, die diese Botschaft senden müssen". Bass traf ihre Aussagen vor dem Hintergrund der Unruhen in Minneapolis, wo die Einheiten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) zwei Menschen erschossen haben.
Die USA sind gemeinsam mit Kanada und Mexiko Gastgeber der Mammut-WM mit 48 Mannschaften, sie richten 78 der 104 Spiele aus. Unter in- und ausländischen Fußball-Fans macht sich die Sorge breit, die US-Regierung könnte dabei weiter gegen illegale Einwanderer vorgehen.
Zu Beginn der Woche wurde zudem bekannt, dass ICE-Beamte zu den Olympischen Spielen nach Norditalien reisen werden. Tilman J. Fertitta, US-Botschafter in Italien, sagte am Mittwoch, diese nähmen eine "beratende" Rolle ein. Bass dagegen bezeichnete die Entsendung der ICE-Beamten als "sehr beängstigend. Es sendet eine sehr furchterregende Botschaft an die Welt."
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