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·16. Juli 2026
Weil Gosens kommt: Aufstiegsheld muss Schalke wohl verlassen

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Der Wechsel von Robin Gosens zum FC Schalke 04 steht offenbar unmittelbar bevor. Für einen Leistungsträger der Aufstiegssaison hat der Transfer jedoch wohl bittere Folgen
Der bevorstehende Wechsel von Robin Gosens zum FC Schalke 04 hat offenbar direkte Auswirkungen auf die Kaderplanung der Königsblauen. Nach Informationen der "WAZ" wird Moussa Ndiaye, der in der Rückrunde der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern zählte, wohl nicht nach Gelsenkirchen zurückkehren.
Der 24 Jahre alte Senegalese war vom belgischen Erstligisten RSC Anderlecht an Schalke ausgeliehen und entwickelte sich unter Trainer Miron Muslic schnell zur festen Größe auf der linken Abwehrseite. In 13 der letzten 14 Ligaspiele stand Ndiaye in der Startelf und steuerte zwei Vorlagen zum Bundesliga-Aufstieg bei. Mit seinen konstant starken Leistungen spielte er sich zudem in die Herzen vieler Schalke-Fans.
Eine dauerhafte Verpflichtung scheiterte jedoch offenbar an den finanziellen Vorstellungen Anderlechts. Der belgische Klub soll für den Linksverteidiger eine Ablösesumme zwischen vier und fünf Millionen Euro verlangt haben – ein Betrag, den Schalke nicht stemmen wollte. Stattdessen entschieden sich die Verantwortlichen für eine andere Lösung.
Mit Robin Gosens steht der Aufsteiger kurz vor der Verpflichtung eines erfahrenen Bundesliga- und Nationalspielers. Der 32-Jährige soll zunächst bis zum Saisonende von der AC Florenz ausgeliehen werden. Anschließend greift laut Informationen der "WAZ" eine Kaufpflicht, sofern Schalke den Klassenerhalt schafft und Gosens eine festgelegte Anzahl an Einsätzen absolviert. Die Ablöse würde in diesem Fall etwas mehr als eine Million Euro betragen. Eine Leihgebühr fällt zunächst nicht an.
Der Medizincheck ist für Donnerstag angesetzt. Verläuft dieser planmäßig, soll Gosens bereits am Wochenende mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Österreich reisen. Für Ndiaye endet damit das Kapitel Schalke wohl schneller als viele Fans gehofft hatten. Nach seinem starken halben Jahr bei den Königsblauen führt der Weg des Abwehrspielers zumindest vorerst zurück nach Anderlecht.







































