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·5. Oktober 2026
„Weiß, wo wir herkommen“: Klopp zieht positives Fazit

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·5. Oktober 2026

Jürgen Klopp zieht trotz der durchwachsenen Ergebnisse ein positives Fazit aus der Länderspielpause. Der Bundestrainer sieht beim DFB-Team Fortschritte und verweist auf die Entwicklung der vergangenen Wochen.
Nur ein Sieg aus vier Spielen, dazu ein torloses Remis zum Abschluss – die Bilanz von Jürgen Klopp als Bundestrainer fällt auf den ersten Blick ernüchternd aus. Trotzdem geht der 59-Jährige mit einem guten Gefühl aus der XXL-Länderspielpause.
Nach dem 0:0 gegen Griechenland in Thessaloniki stellte Klopp vor allem die Entwicklung seiner Mannschaft heraus. „Ich bin sehr zufrieden, weil ich weiß, wo wir herkommen“, sagte der Bundestrainer nach der Partie. Besonders die erste Halbzeit hatte es ihm angetan.
„Nach einer Woche so eine Halbzeit zu spielen, hätte ich nicht geglaubt“, erklärte Klopp. Seine Mannschaft habe ein „top“ Spiel abgeliefert. Auch die Abläufe stimmten für den neuen Bundestrainer über weite Strecken: „Spiel und Laufwege waren herausragend.“
Dass Deutschland trotz guter Chancen kein Tor erzielte, ärgerte Klopp. Ab der 60. Minute habe sein Team zudem an Klarheit verloren und sei „unruhiger“ geworden. Dennoch überwogen für den Ex-Liverpool-Coach die positiven Eindrücke.
Besonders wichtig war für Klopp die große Auswahl an Spielern, die er während der vier Nations-League-Partien testen konnte. Insgesamt nominierte der Bundestrainer 44 Akteure. „Jeder hat sich gezeigt, jeder hat die Nominierung gerechtfertigt“, betonte Klopp.
Auch mit Blick auf die öffentliche Kritik an der Nationalmannschaft fand der Coach deutliche Worte. „Was wurde nicht alles über uns gesagt? Was wir können. Was wir nicht können“, sagte Klopp. Gleichzeitig habe die Mannschaft gezeigt, dass sie „ein paar Dinge besser können, als man uns das zugetraut hat“.
Für November wird Klopp den Kader deutlich verkleinern. Die Tür zur Nationalmannschaft bleibt laut dem Bundestrainer allerdings weit offen: „Für jeden, der bereit ist, unsere Art Fußball zu spielen, ist die Tür sperrangelweit offen.“ Dann warten mit Serbien und den Niederlanden die nächsten wichtigen Aufgaben.







































