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·2. Februar 2026

Weiter keine Einigung im Upamecano-Poker: Das soll der Knackpunkt sein

Artikelbild:Weiter keine Einigung im Upamecano-Poker: Das soll der Knackpunkt sein

Die Vertragsverhandlungen zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano treten weiter auf der Stelle. Trotz intensiver Gespräche ist auch nach Ablauf einer internen Frist keine Einigung erzielt worden. Daran soll es liegen.

Nach Informationen der BILD droht der Deal vor allem an einem zentralen Punkt zu scheitern – dem Handgeld. Wie berichtet wurde, hatte die Spielerseite eine klare Deadline gesetzt. Das aktuelle Vertragsangebot der Bayern war nur bis Sonntag, den 1. Februar, gültig.


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Doch am entscheidenden Tag warteten die Münchner vergeblich auf eine Rückmeldung. Die Frist verstrich ohne Ergebnis, ein Entgegenkommen von Upamecanos Seite blieb aus. Stattdessen wird intern davon ausgegangen, dass die Berater des Franzosen auf ein weiteres Nachgeben des Rekordmeisters setzen. Die Fronten gelten inzwischen als verhärtet.

Kern des Problems ist laut BILD die Höhe und Ausgestaltung des Handgeldes. Demnach fordern die Agenten von Upamecano bei einer Vertragsunterschrift eine Signing-Fee von rund 20 Millionen Euro. Für den FC Bayern ist diese Forderung in der aktuellen Form nicht akzeptabel – auch mit Blick auf eine mögliche Ausstiegsklausel in Höhe von etwa 65 Millionen Euro.

Scheitert der Upamecano-Deal am Handgeld?

Aus Sicht der Bayern-Verantwortlichen besteht die Gefahr, dass Upamecano im ungünstigsten Fall das komplette Handgeld kassiert und den Klub später über die Klausel wieder verlässt. Um dieses Risiko zu minimieren, planen die Münchner laut dem Bericht, das Handgeld über die Laufzeit des neuen Vertrags zu strecken und in mehreren Tranchen auszuzahlen. Genau diesen Punkt lehnt die Spielerseite derzeit jedoch ab und zeigt sich nicht verhandlungsbereit.

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Foto: IMAGO

Zusätzliche Brisanz erhielt die Personalie am Sonntag durch deutliche Worte von Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Im Gespräch mit dem kicker zeigte sich der 75-Jährige irritiert über das Verhalten des Spielerumfelds. „Über dieses Verhalten bin ich entsetzt“, sagte Hoeneß und legte nach: „Ich weiß, dass er und seine Familie sich in München sehr wohlfühlen. Ich fürchte jedoch, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen.“

Trotz der scharfen Kritik hofft Hoeneß weiterhin auf eine Einigung. „Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Dayot Upamecano sich für einen Verbleib beim FC Bayern entscheiden würde“, erklärte er. Ob es tatsächlich noch zu einem Umdenken kommt, ist derzeit offen.

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