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·28. Juli 2026

Weltfußballer nicht in die Wüste: Ousmane Dembélé sagt Saudis ab

Artikelbild:Weltfußballer nicht in die Wüste: Ousmane Dembélé sagt Saudis ab

Al Hilal hat sich um Ousmane Dembélé bemüht. Der Weltfußballer will aber nichts von einem Wechsel in die Wüste wissen. Stattdessen peilt er einen Verbleib bei PSG an.

Ousmane Dembélé (29, Vertrag bis 2028) bleibt Paris Saint-Germain treu. Der Weltfußballer hat einen Vorstoß von Al Hilal abgelehnt und dem Klub mitgeteilt, dass er seinen Vertrag beim französischen Meister verlängern will. Das berichtet Sacha Tavolieri.


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Damit erteilt Dembélé den millionenschweren Avancen aus der Wüste eine klare Absage. Al Hilal hatte in diesem Sommer bereits Crysencio Summerville verpflichtet und ist auch an Bayern-Star Luis Díaz dran. Der Ballon-d'Or-Gewinner sollte offenbar der nächste Coup werden, ließ sich von der Aussicht auf ein enorm hohes Nettogehalt aber nicht überzeugen.

Neuer Vertrag in Paris in Aussicht

Statt eines Wechsels nach Riad soll nun ein neuer Kontrakt in der französischen Hauptstadt folgen. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft bis 2028. Nach Informationen von Tavolieri wird eine Verlängerung beim Champions League-Sieger erwartet.

Während Bradley Barcola weiter mit einem Abschied aus dem Prinzenpark liebäugelt, weil ihm die Spielzeit vor allem in den wichtigen Spielen in der K.O.-Phase der Champions League unter Luis Enrique nicht genügt, kann der PSG-Coach weiter auf Dembélé bauen.

Schlüsselspieler im Doppel-Triumph

Dembélé war in der vergangenen Saison der prägende Spieler beim zweiten Champions-League-Triumph der Pariser in Serie. In insgesamt 39 Einsätzen erzielte er 19 Tore und bereitete elf weitere vor.

2025 wurde er mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet, in der Ligue 1 zum zweiten Mal in Folge Spieler des Jahres. Auch für den diesjährigen Ballon d'Or gilt der Franzose als einer der Top-Kandidaten.

Auch bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada zeigte er sich in Topform. Beim 4:1 gegen Norwegen im Gruppenfinale gelang ihm ein Dreierpack innerhalb der ersten 32 Minuten. Dembélé war 2023 dank einer Ausstiegsklausel für 50 Millionen Euro vom FC Barcelona nach Paris gewechselt.

Während der beidfüßige Tempo-Dribbler bei Barça nach seinem 135 Millionen Euro schweren Wechsel von BVB auch aufgrund eines unprofessionellen Privatlebens nie konstant überzeugen konnte, ist er bei PSG auch dank einer veränderten Einstellung zum Weltklasse-Spieler gereift.

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