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·5. September 2026

Weltmeister und Juve-Legende kritisiert Woltemade-Transfer

Artikelbild:Weltmeister und Juve-Legende kritisiert Woltemade-Transfer

Nick Woltemade wird nach seinem Wechsel zu Juventus Turin gleich kritisch beäugt. Sowohl der Transfer des deutschen Nationalstürmers als auch der seines Stürmerkollegen Randal Kolo Muani sorgen medial weiter für Diskussionen. Besonders deutlich äußerte sich nun Klub-Legende Gianluca Zambrotta, der Juves Neuausrichtung im Angriff kritisch sieht. Der 49-Jährige spielte von 1999 bis 2006 selbst sieben Jahre für Juventus, ehe es ihn nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Deutschland zum FC Barcelona zog.

Im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport stellte Zambrotta vor allem die jüngste Torquote der beiden Neuzugänge heraus. "Kolo Muani und Woltemade haben im Jahr 2026 insgesamt fünf Tore erzielt. Wir sprechen hier nicht von irgendeiner Mannschaft, sondern von Juventus", erklärte Zambrotta. Stattdessen hätte er nach eigener Aussage alles dafür getan, Dusan Vlahovic zu halten.


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Artikelbild:Weltmeister und Juve-Legende kritisiert Woltemade-Transfer

Gianluca Zambrotta sieht den Woltemade-Transfer kritisch | NurPhoto/GettyImages

Der Serbe verließ Juventus nach langwierigen Vertragsgesprächen in Richtung Besiktas. Für die Turiner hatte Vlahovic in 168 Pflichtspielen 68 Treffer erzielt, auch wenn er die großen Erwartungen nach seinem Wechsel aus Florenz nicht durchgehend erfüllen konnte. Stattdessen lotste Juventus anschließend Kolo Muani für rund 41 Millionen Euro von Paris Saint-Germain zurück nach Turin, Woltemade kam auf Leihbasis von Newcastle United.

Auch in England wurde Woltemades Weg zuletzt kritisch bewertet. Newcastle-Legende Alan Shearer sprach rückblickend von einem "teuren Fehler", nahm den Deutschen aber zugleich in Schutz und verwies auf den damaligen Handlungsdruck des Klubs. Der Telegraph bezeichnete den Transfer ebenfalls als „Panikkauf“ und berichtete, Woltemade sei erst in den Fokus geraten, nachdem andere Wunschlösungen nicht verfügbar waren.

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