fussball-news.de
·1. September 2026
Wendung im Fofana-Poker? Crystal Palace will Sunderland dazwischenfunken

In partnership with
Yahoo sportsfussball-news.de
·1. September 2026

Eigentlich schien der Wechsel von Malick Fofana zu Sunderland so gut wie sicher zu sein. Jetzt will Crystal Palace den Deal stoppen.
Der Transferpoker um Fofana nimmt eine überraschende Wendung. Eigentlich hatte sich Sunderland bereits mit Olympique Lyon auf eine Verpflichtung des belgischen Nationalspielers geeinigt. Nun steigt jedoch Crystal Palace in den Poker um den 21-jährigen Flügelspieler ein.
Nach aktuellen Informationen von The Athletic haben sich auch die Londoner mit Lyon auf die gleichen Transferkonditionen verständigt. Das Gesamtvolumen des Deals soll inklusive möglicher Bonuszahlungen bei mehr als 30 Millionen Euro liegen. Damit ist der ursprünglich geplante Wechsel zu Sunderland plötzlich wieder offen.
Die Black Cats hatten bereits alles für die Verpflichtung des Belgiers vorbereitet. Fofana hatte die Erlaubnis erhalten, nach Sunderland zu reisen, um dort den Medizincheck zu absolvieren. Anschließend sollte er einen Fünfjahresvertrag mit einer Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr unterschreiben.
Eine wichtige Rolle beim Vorstoß der Eagles spielt Pierre Sage. Der heutige Trainer von Crystal Palace kennt Fofana bestens. Sage arbeitete bereits während seiner früheren Amtszeit bei Lyon mit dem Offensivspieler zusammen. Fofana entwickelte sich bei OL anschließend zu einem begehrten Youngster für die offensive Außenbahn.
Der schnelle Flügelspieler kann auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden und zeichnet sich insbesondere durch seine Dynamik und seine Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins aus. In der laufenden Saison kam er bisher zweimal als Joker zum Einsatz und erzielte ein Tor in der Ligue 1. In der vergangenen Spielzeit wurde der Belgier lange von einer Knöchelverletzung ausgebremst.

Foto: IMAGO
Auch der FC Arsenal hatte sich zuletzt mit Fofana beschäftigt. Die Gunners hatten den Belgier auf ihrer Beobachtungsliste, es soll bereits Gespräche zwischen dem Spieler und Trainer Mikel Arteta gegeben haben. Zu einem konkreten Angebot kam es jedoch nicht, weil die Gunners die Forderungen aus Lyon nicht erfüllen wollten.







































