Wenig Spielzeit, viel Konkurrenz und Verletzungspech – Das sind unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln | OneFootball

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·31. Mai 2026

Wenig Spielzeit, viel Konkurrenz und Verletzungspech – Das sind unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

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Wenig Spielzeit, viel Konkurrenz und Verletzungspech – Das sind unsere Verlierer der Saison beim 1. FC Köln

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Luca Kaiser

31 Mai, 2026

Der FC blickt nach dem Klassenerhalt auf eine durchwachsene Spielzeit zurück. Nicht alle Spieler können mit ihrer Saison zufrieden sein. Dafür gibt es bei jedem jedoch unterschiedliche Gründe beim 1. FC Köln: Das sind unsere Verlierer der Saison 25/26.

In einer Spielzeit, in der es Gewinner innerhalb eines Kaders gibt, die eine gute Entwicklung genommen haben und auch einen großen Anteil am Klassenerhalt hatten, gibt es auch Profis, die trotz des Erreichens des gesteckten Ziels auf eine ernüchternde Spielzeit zurückblicken.

Rav van den Berg vom 1. FC Köln

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Denis Huseinbasic: Gehörte der Mittelfeldspieler in der Aufstiegssaison noch zum Kreis des Stammpersonals beim FC, änderte sich dies in der vergangenen Spielzeit komplett. So sammelte der 24-Jährige in der Hinrunde noch 13 Einsätze, in der Rückrunde waren es lediglich noch zwei. Nach dem Trainerwechsel von Lukas Kwasniok zu René Wagner und der Genesung von einigen Profis, wurde die Situation von Huseinbasic noch schlechter. Zwar stand der Mittelfeldspieler bei Wagners Debüt in Frankfurt in der Startelf, konnte dabei jedoch nicht überzeugen. In den vergangenen sechs Duellen blieb der Bosnier dann sogar ohne eine einzige Minute Einsatzzeit und gehörte drei Mal nicht zum Spieltagskader. Auch durch die schwache Saison in Köln verpasste Huseinbasic auch eine WM-Nominierung für Bosnien. Im Sommer dürften sich die Wege des 24-Jährigen und der Kölner trotz eines Vertrags bis 2027 trennen.

Hinter den Möglichkeiten und wenig Einsatzzeit

Eric Martel: Der Mittelfeldspieler konnte diese Saison nicht wirklich überzeugen. Zwar gehörte Martel sowohl unter Kwasniok als auch unter Wagner zum Kreis der Stammspieler, zeigte jedoch selten seine vollen Qualitäten. Was bei Martel besonders störte, war die offene Vertragssituation. So lehnte der Sechser bereits während der Spielzeit ein Angebot der Kölner zur Verlängerung ab. Auch ein zweites, neues Arbeitspapier von Thomas Kessler konnte Martel am Ende nicht vom Verbleib überzeugen. Einen Tag nach Saisonende gab der FC dann den Abgang bekannt, bevor nur kurze Zeit später Martels Wechsel nach Mainz offiziell wurde. 

Florian Kainz: Der Österreicher hatte in der 2. Bundesliga mit fünf Treffern und zwei Vorlagen, besonders aber mit seinem Doppelpack am vorletzten Spieltag in Nürnberg, seinen Anteil an der sofortigen Rückkehr in die Bundesliga. Im deutschen Oberhaus änderte sich die Situation für Kainz jedoch drastisch. So stand der dienstälteste Kölner in nur zwei Spielen in der Startelf und kam bei 15 Einsätzen auf lediglich 269 Einsatzminuten. Besonders in der zweiten Saisonhälfte gehörte der 33-Jährige immer seltener zum Kader der Kölner und musste die Partien immer häufiger von der Tribüne aus verfolgen.

Zum Abschied bekam Kainz, der seine Karriere beendet, von Chefcoach Wagner gegen Heidenheim und Bayern noch einmal zwei Kurzeinsätze. Jedoch dürfte sich der Offensivspieler seine letzte aktive Saison anders vorgestellt haben. Das einzige Highlight in der Spielzeit war für Kainz das Heimspiel gegen den HSV. Gegen die Rothosen erzielte der Österreicher per Freistoß seinen einzigen und letzten Treffer im FC Trikot und führte das Team zu einem ganz wichtigen Dreier vor heimischem Publikum.

Ausgebremst und Chance verpasst

Rav van den Berg: Der Rekordneuzugang des Sommers blickt auf eine enttäuschende Saison zurück, die er am Ende als Innenverteidiger Nummer vier beendet. Nach einer Schulterverletzung zu Saisonbeginn erkämpfte sich der Niederländer einen Platz in der Startelf. Im letzten Spiel vor der kurzen Winterpause sah der Innenverteidiger die Rote Karte, die ihn im neuen Jahr erst einmal wieder ausbremste. Von Mitte Februar bis Anfang April etablierte sich van den Berg erneut in der ersten Elf und zeigte, was in ihm steckt. Nach einer Startelfnominierung in Wagners erstem Spiel als Cheftrainer in Frankfurt, blieb der Rechtsfuß in den letzten sechs Spielen der Saison ohne Einsatz. In der kommenden Spielzeit sollte sich die Situation von van den Berg ändern, damit der Abwehrmann nicht als Flop-Transfer bezeichnet werden kann. 

Felipe Chávez: Der junge Mittelfeldspieler wurde im Winter vom FC Bayern München als Verstärkung für das zentrale Mittelfeld verpflichtet. Allerdings war dieser Transfer aus der Retrospektive sowohl für den Akteur als auch für den FC wohl nicht zufriedenstellend. So kam der 18-Jährige in der Rückrunde auf lediglich sieben Kurzeinsätze mit nur 96 Einsatzminuten. Die Kölner haben für den Peruaner eine Kaufoption von rund 4,5 Millionen Euro vereinbart. Diese wird aber nicht gezogen.


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