Nur die Raute
·2. März 2026
„Wenige Wochen“ ohne Capaldo: HSV gibt Diagnose bekannt!

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·2. März 2026

Der HSV muss vorerst auf Leistungsträger Nico Capaldo verzichten. Beim 1:2 gegen RB Leipzig zog er sich eine Verletzung der Bauchmuskulatur zu.
Wie eine am Montag durchgeführte MRT-Untersuchung im Athleticum ergab, wird der Argentinier in den kommenden Begegnungen ausfallen. In der offiziellen Mitteilung spricht der Verein nur von „wenigen Wochen“, konkrete Zeiträume werden noch nicht genannt.
Trotzdem trifft diese Nachricht den HSV schwer. Capaldo hat sich neben Luka Vuskovic zum Herzstück der Hamburger Abwehr aufgeschwungen und zeichnet sich gleichermaßen unbändigen Willen und körperliche Präsenz aus. „Nico steht für Intensität, der haut auch mal einen um“, erklärte Mitspieler Nicolai Remberg nach der Partie gegen Leipzig. Schon in der zweiten Halbzeit gegen die Sachsen zeigte sich, wie sehr der HSV unter der Abwesenheit des Kämpfers litt.
Die nächsten drei Bundesliga-Spiele gegen Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und den 1. FC Köln wird Capaldo vermutlich verpassen. Ob er rechtzeitig zum Duell bei Borussia Dortmund in drei Wochen zurückkehrt, ist derzeit noch offen. Möglicherweise kommt es erst nach der Länderspielpause Ende März gegen den FC Augsburg (4. April) zum Comeback.

Foto: Getty Images
Trainer Merlin Polzin, der nach Abpfiff auf etwas „Leichtes“ hoffte, muss sich nun eingestehen, dass es sich um eine ernsthafte, wenn auch keine schwere allzu schwere Verletzung handelt. Trotzdem wird der Coach in den kommenden Partien improvisieren müssen.
Denn neben Capaldo fehlt den Hanseaten gegen Leverkusen auch Linksverteidiger Miro Muheim aufgrund einer Gelbsperre. Anstelle von Capaldo stehen Warmed Omari und Daniel Elfadli als mögliche Alternativen bereit. Links hinten könnte Giorgi Gocholeishvili auflaufen, auch Noah Katterbach und William Mikelbrencis gehören zu den Optionen.
Trotz dieser personellen Rückschlage zeigt sich Torhüter Daniel Heuer Fernandes zuversichtlich: „Wir haben schon in der Vergangenheit gezeigt, dass wir viel kompensieren können und gute Jungs haben.“









































