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·29. November 2025

Weniger Stareinkäufe, mehr Weitblick: PSG plant neue Transferstrategie

Artikelbild:Weniger Stareinkäufe, mehr Weitblick: PSG plant neue Transferstrategie

Paris Saint-Germain führt die Tabelle in der Ligue 1 aktuell erwartungsgemäß an. Nach den ersten 13 absolvierten Spieltagen stehen insgesamt 30 Punkte auf dem Konto der Hauptstädter. Am vergangenen Wochenende setzte sich das Team von Cheftrainer Luis Enrique letztlich souverän mit 3:0 gegen Le Havre AC durch. PSG behauptete sich damit erneut als Spitzenreiter in der höchsten französischen Spielklasse – der tabellarische Vorsprung ist allerdings nicht sonderlich groß. Sowohl Olympique Marseille als auch der RC Lens lauern mit einem Rückstand von nur zwei Zählern hinter dem Rekordmeister.

Vergleicht man jedoch den Kader der Pariser und dessen Wert mit den Mannschaften anderer Ligue-1-Teams, so sollte die Tabellenführung des amtierenden Champions-League-Siegers deutlich höher ausfallen. Das Starensemble aus der Hauptstadt ist fast dreimal so viel wert wie der zweitteuerste Kader der Liga. Künftig könnte sich daran möglicherweise etwas ändern. Dem Vernehmen nach möchte PSG in Zukunft seine Transferstrategie anpassen und vermehrt auf nachhaltige Entwicklung setzen!


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PSG-Berater kündigt neues Marktverhalten an

Paris Saint-Germain möchte seine Transferstrategie künftig verändern. Das geht aus einem Artikel von Get French Football News hervor. Dem Portal zufolge plane der Klub aus der französischen Ligue 1, in Zukunft weniger Stareinkäufe zu tätigen und stattdessen vermehrt auf die eigene Nachwuchsarbeit zurückzugreifen. Dieses Vorhaben sei am Montag im Rahmen einer öffentlichen Gesprächsrunde von Luis Campos (61), einem strategischen Berater der Pariser, angekündigt worden, heißt es. „Mehr im Supermarkt einzukaufen macht dich nicht zu einem besseren Koch“, wird der 61-Jährige in diesem Zusammenhang zitiert.

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Foto: Getty Images

„PSG hat alle großen Chancen auf dem Markt im Blick, wird aber keine Spieler horten und damit die Finanzen des Vereins gefährden“, so Campos weiter. Das Ziel der veränderten Herangehensweise sei, dass der Klub „nicht auf den Markt gehen und Geld ausgeben muss“. Man möchte sich stärker also der eigenen Nachwuchsabteilung bedienen, um die Transferausgaben des Vereins zu senken. Im vergangenen Sommer gaben die Pariser zusammengerechnet „nur“ rund 100 Millionen Euro für Neuzugänge aus. 2023/24 beliefen sich die Transferkosten des französischen Rekordmeisters hingegen auf mehr als 450 Millionen Euro.

Es wird erwartet, dass es bei PSG im Zuge des bevorstehenden Wintertransferfenster ruhig zugehen wird. Große Transfers seien nach aktuellem Stand nicht geplant. Der Kaderwert des amtierenden Champions-League-Siegers beläuft sich schätzungsweise auf 1,15 Milliarden Euro. Im nationalen Vergleich überragen die Pariser damit alle anderen Mannschaften deutlich: Den zweitteuersten Kader der Ligue 1 stellt Olympique Marseille mit einem Gesamtmarktwert von rund 395 Millionen Euro. International verfügen mit Real Madrid (1,40 Milliarden Euro), dem FC Arsenal (1,30 Millionen Euro) und Manchester City (1,20 Milliarden Euro) nur drei Klubs über ein noch wertvolleres Team als PSG.

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