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·21. März 2026

Wenn die Ketchupflasche aufgeht: Leipzig lässt die Muskeln spielen

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Der Freitagabend in der Red Bull Arena wurde zu einer Machtdemonstration. Mit einem furiosen 5:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim setzte RB Leipzig ein deutliches Zeichen im Rennen um die Champions-League-Plätze.

Mit den drei Punkten gegen einen direkten Konkurrenten konnten wir ein echtes Statement setzen - auf dem Platz, in der Tabelle und für das eigene Selbstverständnis.


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Der Knoten ist geplatzt

Nach zuletzt fehlender Durchschlagskraft zockten die Roten Bullen zielstrebig, klar und effizient auf. Brajan Gruda staubte in der 17. Minute zur Führung ab, danach blieben wir auf dem Gaspedal. Unsere Jungs führten die Gäste mit spielerisch simplen Mitteln in der ersten Halbzeit vor und waren eiskalt.

Von den ersten fünf Torschüssen fanden drei den Weg ins Ziel, nach Schlusspfiff hatten wir einen x-Goals-Wert von 2,19 bei fünf Treffern. Effektivität und Überzeugung pur! "Diesmal war im Gegensatz zu den letzten Wochen die Effizienz hoch. Das war eine Topleistung der Mannschaft", lobte Trainer Ole Werner.

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Pure Dominanz

Doch nicht nur die Zielstrebigkeit beeindruckte – es war die gesamte Art und Weise. RBL diktierte zum einen Tempo und Rhythmus, zum anderen war unser Team messerscharf.

"Wir haben bis zum Schluss in jedem Zweikampf alles reingehauen. Dann haben wir auch unsere spielerische Stärke eingebracht", unterstrich Kapitän David Raum. Intensität, kurze Wege, präzises Zusammenspiel? Alles da.

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"Hat Bock gemacht, heute zu spielen"

Aus einer starken Mannschaftsleistung ragten vor allem Brajan Gruda und Christoph Baumgartner heraus. Beide schnürten einen Doppelpack in der ersten Hälfte.

Brajan durfte sich dabei über gleich zwei Premieren freuen. Erstmals traf unsere Nummer 10 in der Bundesliga zweifach, außerdem gelangen ihm zum ersten Mal drei Scorerpunkte in einer Partie. "Es war ein Thema in dieser Woche, dass er immer wieder in die Räume gehen soll, wo torgefährliche Szenen entstehen können", verriet Ole Werner den Plan dahinter. Außerdem lieferte Gruda mit 16 gewonnenen Zweikämpfen auch gegen den Ball ab – ein Topwert.

"Man hat gesehen, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Es hat Bock gemacht, heute zu spielen", strahlte der "Man of the match" nach der Partie.

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Ein Baumi kommt selten allein

Für Baumi gehören Doppelpacks zum Alltag. In diesem Kalenderjahr schenkte er den Kölnern, dem BVB und nun auch Hoffenheim zweifach ein. Die letzten sechs seiner insgesamt zwölf Bundesligatore erzielte er per Doppelpack. "Tore schießen ist wunderschön", freute sich der Österreicher und lobte seine Teamkollegen. "Beim 2:0 bekomme ich einen super Ball von David, beim 3:0 einen super Ball von Brajan."

Vor allem der dritte Treffer war zum mit der Zunge schnalzen. "Da war ich in Rücklage und konnte gar nicht anders abschließen", beschrieb Baumi den überragenden Seitfallzieher gegen seinen Ex-Club. Insgesamt steht unser Top-Knipser nun bei 16 Saisontoren.

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Ein Tor, das unter die Haut ging

Als Kirsche auf der Torte setzte Benjamin Henrichs mit seinem Treffer in der 78. Minute den Schlusspunkt und ließ so die Emotionen noch einmal überkochen. Nach 938 Tagen bzw. dem 25. August 2023 traf Benny nach langer Leidenszeit wieder in der Bundesliga.

"Benny hat einen ganz langen Weg hinter sich und man hat beim Jubel gesehen, was das für ihn bedeutet, aber auch, was es für die ganze Mannschaft bedeutet. Wir freuen uns alle für ihn", betonte Ole Werner stellvertretend und ergänzte: "Er ist ein ganz wichtiger Spieler auf dem Platz und daneben."

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RBL klettert auf Rang drei

Auch der Blick auf die Tabelle macht Freude. Mit unserem fünften Bundesliga- Heimsieg gegen Hoffenheim in Serie überholten wir die Kraichgauer aufgrund des besseren Torverhältnisses und sprangen mit 50 Punkten zumindest mal vorübergehend auf den dritten Platz.

Eigentlich fast schade, dass jetzt Länderspielpause ist. Aber wir nehmen ein ganz wichtiges Gefühl mit: Die Gewissheit, im entscheidenden Moment liefern zu können. Dies wollen wir auch am 4. April bei Werder Bremen auf den Platz bringen.

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