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·10. September 2026

Wer hat den stärksten Sturm – Barça oder PSG?

Artikelbild:Wer hat den stärksten Sturm – Barça oder PSG?

Zwei Klubs, zwei unterschiedliche Offensiv-Philosophien – und zwei dicke Ausrufezeichen zum Champions-League-Auftakt. Der FC Barcelona zerlegte Feyenoord mit 5:1, Paris Saint-Germain fertigte Slovan Bratislava sogar mit 6:1 ab. Beide Titelanwärter haben damit direkt zum Start der Königsklasse gezeigt, welche Offensiv-Power in ihnen steckt. Doch wer hat eigentlich den stärkeren Sturm? Zeit für den direkten Vergleich. ⚔️

PSG: Dembélé, Ferran, Kvaratskhelia – und noch viel mehr

Paris Saint-Germain hat am Mittwochabend gleich einmal demonstriert, warum die Offensive des Titelverteidigers so gefürchtet ist. Beim 6:1 gegen Slovan Bratislava traf Ousmane Dembélé doppelt, Neuzugang Ferran Torres erzielte bei seinem Champions-League-Debüt für PSG sogar einen Dreierpack. Fabián Ruiz machte in der Schlussphase das halbe Dutzend voll.


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Besonders Ferran setzte damit ein Ausrufezeichen. Der Spanier wechselte im Sommer vom FC Barcelona nach Paris und kann dort sowohl zentral als auch über die Außen eingesetzt werden. Gegen Slovan zeigte er, dass er auch als Torjäger eine wichtige Rolle übernehmen kann.

Dazu kommen Kvaratskhelia, Désiré Doué und Dembélé. Und dahinter verfügt Luis Enrique mit Spielern wie Vitinha und Fabián Ruiz über weitere Fußballer, die ein Spiel mit einem Pass oder einem Abschluss entscheiden können.

Das vielleicht größte Argument für PSG ist deshalb nicht einmal die individuelle Qualität der ersten Elf – sondern die Breite dahinter.

Barça: Yamal und Raphinha sind das große Duo

Barcelona geht die Sache etwas anders an. Die Katalanen setzen nicht ausschließlich auf einen klassischen Neuner, sondern verteilen die Verantwortung auf mehrere Spieler.

Gabriel Jesus gehört dabei sehr wohl zum Kader und trägt sogar die Rückennummer 9. Der Brasilianer kam beim 5:1 gegen Feyenoord ebenfalls auf die Anzeigetafel und erzielte kurz vor Schluss das fünfte Tor.

Die größte Gefahr geht allerdings von den Flügeln aus. Raphinha erzielte gegen Feyenoord zwei Tore, Lamine Yamal traf per Freistoß. Dazu kommt Karim Adeyemi, der ebenfalls erfolgreich war.

Vor allem Raphinha erlebt einen furiosen Saisonstart. Nach vier LaLiga-Spielen stand der Brasilianer bereits bei sechs Treffern. Insgesamt erzielte Barça in den ersten vier Ligapartien 17 Tore.

Und dann ist da natürlich Yamal. Der 19-Jährige ist längst nicht mehr nur ein spektakuläres Talent, sondern einer der wichtigsten Spieler in Hansi Flicks Mannschaft.

Beide setzen direkt ein Ausrufezeichen

Der direkte Vergleich wird nach dem ersten Champions-League-Abend besonders interessant.

Barcelona 5:1 Feyenoord. PSG 6:1 Slovan Bratislava.

Beide Mannschaften erzielten fünf Tore oder mehr. Beide zeigten dabei unterschiedliche Facetten ihrer Offensivqualität.

Barça verteilte seine Treffer auf Raphinha, Adeyemi, Yamal und Gabriel Jesus. PSG hatte mit Dembélé und Ferran zwei Spieler, die allein fünf der sechs Treffer erzielten.

Der Unterschied: PSG wirkte gegen Slovan bereits nach wenigen Minuten wie eine Mannschaft, die das Spiel jederzeit komplett kontrollieren konnte. Barcelona musste gegen Feyenoord etwas länger arbeiten, dominierte nach dem Seitenwechsel aber ebenfalls deutlich.

Wo PSG die Nase vorn hat

Der größte Trumpf der Pariser ist die Kaderbreite.

Dembélé, Kvaratskhelia, Doué, Ferran – dazu weitere offensive und kreative Optionen. Luis Enrique kann seine Angreifer unterschiedlich einsetzen und verfügt über mehrere Spieler, die Spiele auch individuell entscheiden können.

Der 6:1-Sieg gegen Slovan war dafür ein ziemlich eindrucksvoller Beleg. Ferran erzielte drei Tore, Dembélé zwei. Und selbst danach war die Partie noch nicht beendet: Fabián Ruiz setzte den Schlusspunkt.

Wo Barça stärker wirkt

Barcelona hat dafür eine außergewöhnliche Dynamik in der Offensive.

Raphinha und Yamal können ihre Positionen verändern, selbst für Gefahr sorgen oder Mitspieler einsetzen. Gabriel Jesus bietet zusätzlich eine zentrale Option, ohne dass Flick sein Angriffsspiel zwingend um einen klassischen Strafraumstürmer herum aufbauen muss.

Das Resultat war schon in LaLiga beeindruckend: 17 Tore in vier Spielen. Und auch in der Champions League funktionierte die Offensive sofort.

Vor allem die Kombination aus Yamal und Raphinha macht Barça schwer berechenbar.

Das Duell ist noch völlig offen

Wer hat nun den stärkeren Sturm?

Eine eindeutige Antwort gibt es nach den ersten Wochen nicht. PSG hat vielleicht die größere Breite und mehr unterschiedliche Optionen. Barcelona verfügt dafür über eine außergewöhnliche Dynamik und ein Duo in Raphinha und Yamal, das bereits jetzt auf höchstem Niveau funktioniert.

Und nach den Champions-League-Auftakten ist die Diskussion sogar noch spannender geworden.

PSG gewann 6:1, Barça 5:1. Beide Offensiven lieferten also sofort.

Am Ende wird deshalb nicht entscheidend sein, wer im September den schöneren Fußball spielt. Die wirklich interessante Antwort gibt es erst, wenn beide Mannschaften in der Champions League auf einen Gegner treffen, der ihre Offensiven tatsächlich vor eine große Prüfung stellt.

Spätestens dann dürfte sich zeigen, ob Paris‘ enorme Breite oder Barcelonas explosive Kombination aus Yamal, Raphinha und Co. die größere Waffe ist.

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