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·28. März 2026

Wer steigt in die 2. Liga auf? Die Kandidaten im Check

Artikelbild:Wer steigt in die 2. Liga auf? Die Kandidaten im Check

Acht Aufstiegsaspiranten tummeln sich derzeit in der 3. Liga. Sie haben jeweils noch acht Spiele zu absolvieren, um sich den Traum vom Zweitliga-Aufstieg zu verwirklichen. Wer wird am Ende das Rennen machen? liga3-online.de nimmt die Aufstiegskandidaten genauer unter die Lupe.

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Ausgangslage: Offensiven gewinnen Spiele und Defensiven Meisterschaften! Der VfL Osnabrück schickt sich an, diese alte Fußballweisheit auch in der 3. Liga zu bestätigen. 26 Gegentreffer nach 30 Spieltagen sind ein einsamer Bestwert, und auch offensiv läuft es längst bei der von Timo Schultz hervorragend eingestellten Mannschaft. Das Resultat: In der Rückrunde wurden neun der elf Partien gewonnen – bei zwei Unentschieden! In der Tabelle macht das bereits sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.


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Stärken und Schwächen: Keeper Lukas Jonsson kommt bereits auf 16 weiße Westen. Vor ihm überragt Abwehrchef Jannik Müller. Vorne gehen mit Robin Meißner und Lars Kehl zwei Unterschiedsspieler auf Torejagd. Dazu kommt mit Timo Schutz ein Trainer, dem derzeit alles gelingen zu scheint. Die Liste der Stärken ließe sich derzeit problemlos erweitern. Bislang scheinen die Niedersachsen auch mit der Rolle als die Gejagten bestens zurechtzukommen. Stellt sich nur die Frage, ob der VfL diese Form bis zum Saisonende konservieren kann.

Restprogramm: Schweinfurt (H), Duisburg (A), Cottbus (H), Ingolstadt (A), Verl (H), Wiesbaden (A), Ulm (H), Stuttgart II (A)

Aussicht: Derzeit spricht vieles – auch der Blick in die Historie – dafür, dass sich Osnabrück nicht nur zum Aufsteiger, sondern zusätzlich auch zum Drittliga-Rekordmeister krönt. Mit Duisburg, Cottbus, Verl und Wiesbaden warten allerdings noch vier direkte Duelle auf die Lila-Weißen.

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Ausgangslage: Mit dem Rücken an der Wand den Kopf aus der Schlinge gezogen! Diese beiden altbekannten Bilder eignen sich hervorragend, um die letzten Wochen von Rot-Weiss Essen zu beschreiben. Nach den beiden Pleiten gegen Osnabrück und Rostock war RWE Ende Februar nur noch Tabellensiebter. Doch just, als die Stimmung zu kippen drohte, startete die Koschinat-Elf eine Siegesserie. Mit vier Dreiern in Folge im Gepäck sind die Ruhrpottler pünktlich zur Länderspielpause erstmals in dieser Saison auf einen direkten Aufstiegsplatz gesprungen – bei einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Stärken und Schwächen: 61 Tore aus 30 Partien sind ein klarer Beleg dafür, dass RWE dank der großen individuellen Qualität in der Offensive jederzeit in der Lage ist, zum Torerfolg zu kommen. Sorgen bereitet an der Hafenstraße in dieser Saison vor allem die Defensive, die mit 49 Toren klar die meisten Gegentreffer aller Aufstiegsaspiranten hinnehmen musste.

Restprogramm: Duisburg (H), Schweinfurt (A), Ingolstadt (H), Cottbus (A), Saarbrücken (H), Stuttgart II (A), Verl (H), Ulm (A)

Aussicht: Gelingt es RWE, den aktuellen Lauf auch nach der Länderspielpause zu bestätigen? Das mit Höchstspannung erwartete Revierderby gegen Duisburg dürfte ein Schlüsselspiel werden. Aber auch gegen Cottbus und Verl muss Essen noch im direkten Duell ran.

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Ausgangslage: War das der von vielen erwartete Einbruch? Nein! Nach vier Niederlagen innerhalb von sieben Spielen meldete sich der SC Verl in den letzten Wochen mit drei überzeugenden Siegen zurück und schob sich damit wieder auf den Relegationsplatz – dem deutlich besseren Torverhältnis gegenüber der Konkurrenz sei Dank.

Stärken und Schwächen: Und damit wären wir schon bei der großen Stärke der Ostwestfalen: die überragende Offensive. 70 Tore nach 30 Spielen sind ein Drittligarekord! Und auch die im Saisonverlauf nicht immer sattelfeste Defensive wirkte zuletzt deutlich stabiler. Nun gilt es für die Truppe von Tobias Strobl, ihre hervorragende Spielanlage auch in der Crunchtime konstant auf den Rasen zu bekommen. Gelingt das, winkt dem gallischen Dorf aus Ostwestfalen die ganz große Sensation. Eine Schwächephase wie im Februar kann sich der SCV nun allerdings nicht mehr leisten.

Restprogramm: Ulm (A), Rostock (H), Aue (A), Köln (H), Osnabrück (A), Havelse (H), Essen (A), 1860 München (H)

Aussicht: Der SC Verl hat es selbst in der Hand, schließlich warten im Saisonfinale noch einige direkte Duelle auf die Schwarz-Weißen. Vor allem das Saisonfinale hat es in sich: Auf das Auswärtsspiel in Essen am 37. Spieltag folgt zum Abschluss das Heimspiel gegen 1860 München.

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Ausgangslage: Zu Hause hui, auswärts pfui! Selten war diese Beschreibung auf ein Spitzenteam so zutreffend, wie auf den MSV Duisburg in dieser Saison. Während die Zebras auf fremden Terrain seit September nur einen einzigen Sieg einfahren konnten, sind sie in der heimischen Schauinsland-Reisen-Arena eine Macht: 11 Siege aus 15 Spielen, als einziges Team daheim noch ungeschlagen – das ist eine Ansage! In Summe macht das 54 Punkte – und damit nur einen Zähler weniger als der Tabellenzweite Essen auf dem Konto hat.

Stärken und Schwächen: Allen voran Wiesbaden (1:6) und Rostock (1:5) deckten in den letzten Wochen die defensive Anfälligkeit der Zebras gnadenlos auf. Gleichzeitig ist auf die breit besetzte Offensive Verlass: Vor allem Lex Tyger Lobinger und Connor Noß könnten im Aufstiegsrennen den Unterschied ausmachen. Zudem spricht für die Meidericher, dass sie auf die jüngsten Rückschläge stets mit einem Sieg antworten konnten. Die Mentalität der Hirsch-Truppe scheint zu stimmen!

Restprogramm: Essen (A), Osnabrück (H), Mannheim (A), Hoffenheim II (H), Aachen (A), Cottbus (H), Aue (A), Köln (H)

Aussicht: Gäbe es einen besseren Zeitpunkt für ein Ende der Auswärtsmisere als beim mit Höchstspannung erwarteten Revierderby in Essen? Die Partie gegen RWE sowie das darauffolgende Heimspiel gegen Osnabrück werden richtungsweisend dafür, ob am Ende tatsächlich der Durchmarsch gelingen kann.

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Ausgangslage: Seit September grüßte Energie Cottbus stets von einem Aufstiegsplatz – bis zum vergangenen Wochenende, als die Lausitzer nach einem 1:1 gegen den SSV Ulm bis auf Platz fünf abrutschten. Weg ist sie, die Leichtigkeit, die Energie über weite Strecken der Hinrunde so stark gemacht hat. Und dennoch ist die Ausgangslage eine gute: Von Platz drei trennt Cottbus nur das schlechtere Torverhältnis (18 Tore) und auch auf den zweiten Platz fehlt nur ein Punkt.

Stärken und Schwächen: Die große Schwäche der Hinrunde, eine anfällige Abwehr, hat der ehemalige Bundesligist in den letzten Wochen in den Griff bekommen – auf Kosten der einstmals großen Stärke, der Offensive. Die Unterschiedsspieler Tolcay Cigerci und Erik Engelhardt befinden sich aktuell ebenso in einem Formtief wie die restlichen Offensivkräfte. Die Folge sind nur sieben erzielte Tore aus den letzten acht Partien.

Restprogramm: Havelse (A), 1860 München (H), Osnabrück (A), Essen (H), Köln (A), Duisburg (A), Wiesbaden (H), Regensburg (A)

Aussicht: Findet Cottbus im Saisonfinale zu seiner Leichtigkeit zurück – oder erlebt der FC Energie ein Déjà-vu? Fest steht: Der Wollitz-Truppe steht ein heißer Ritt bevor, schließlich warten gleich fünf direkte Duelle mit der Aufstiegskonkurrenz auf Cottbus.

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Ausgangslage: Zwischentief überwunden! Nach nur zwei Punkten aus vier Partien Anfang Februar konnte der F.C. Hansa Rostock zuletzt mit vier Siegen aus fünf Partien überzeugen. Mit zwei Siegen und einem Remis aus den direkten Duellen gegen Cottbus, Duisburg und Wiesbaden konnte die Truppe von Daniel Brinkmann ihre Ambitionen zuletzt eindrucksvoll unterstreichen, vor allem das 5:1 gegen den MSV war ein echtes Ausrufezeichen. Der Rückstand auf den Relegationsplatz ist auf einen Punkt zusammengeschmolzen.

Stärken und Schwächen: Pünktlich für den Schlussspurt ist Top-Transfer Emil Holten in den Flow gekommen: Der Däne erzielte in 2026 schon sieben Treffer – und tritt damit nahtlos in die Fußstapfen von Ryan Naderi. Generell verfügt Hansa derzeit über etliche Optionen in der Offensive und wirkt auch defensiv sattelfest. Es stellt sich vor allem die Frage, ob eine weitere Schwächephase wie Anfang Februar vermieden werden kann.

Restprogramm: Köln (H), Verl (A), Ulm (H), Schweinfurt (A), Regensburg (H), Aachen (A), Stuttgart II (H), Saarbrücken (A)

Aussicht: Das Restprogramm wirkt auf den ersten Blick machbar. Mit Ausnahme des Auswärtsspiels in Verl stehen überwiegend Partien gegen Teams an, für die es tabellarisch um wenig geht. Ein Vorteil für die Kogge?

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Ausgangslage: Fünf Siege in Folge katapultierten die Löwen in den letzten Wochen aus dem grauen Mittelfeld in die Aufstiegszone. Das aus den Augen verloren geglaubte große Ziel schien wieder in Reichweite. In den jüngsten beiden Duellen gegen die direkte Konkurrenz aus Wiesbaden (0:0) und Duisburg (1:2) musste der TSV nun aber zwei Rückschläge hinnehmen, die den Rückstand auf den Relegationsplatz wieder auf fünf Punkte anwachsen haben lassen.

Stärken und Schwächen: Trotzdem ist der Aufstiegszug noch nicht abgefahren, schließlich treten die Münchner unter Aufstiegsexperte Markus Kauczinski sehr reif auf und sind vor allem in der Defensive eine Macht. In der Offensive kann sich Sechzig auf die große individuelle Qualität von Kevin Volland und Sigurd Haugen verlassen, die sich aktuell in Top-Form befinden. Gleichzeitig sind die Löwen ziemlich abhängig von diesem Duo.

Restprogramm: Mannheim (H), Cottbus (A), Regensburg (H), Saarbrücken (A), Ulm (H), Schweinfurt (A), Ingolstadt (H), Verl (A)

Aussicht: Die kommenden beiden Partien gegen Mannheim und Cottbus werden absolute Schlüsselspiel für Sechzig. Zwei Siege – und die Löwen sind wieder ganz dick im Geschäft. Im Saisonfinale werden sich die Münchner vor allem in der Offensive etwas steigern müssen, soll es tatsächlich noch was mit dem großen Wurf werden.

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Ausgangslage: Nach sieben Heimsiegen in Folge musste der SV Wehen Wiesbaden am vergangenen Freitag gegen Hansa Rostock erstmals wieder eine Heimpleite in Kauf nehmen. Den Hessen fehlte schlussendlich die Fortune, wodurch sie auf Platz acht verharren – bei sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Dementsprechend verfügt der SVWW die schlechteste Ausgangslage aller Aufstiegsaspiranten.

Stärken und Schwächen: Und dennoch ist der Truppe von Daniel Scherning im Saisonfinale noch einiges zuzutrauen. Wiesbaden hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, sich aus dem Windschatten der Konkurrenz heraus nach vorne arbeiten zu können. Unter der Leitung von Scherning wirken die Hessen gefestigt – zudem verfügt der Kader gerade in der Offensive zweifellos über viel Qualität. Ausrutscher wie gegen Regensburg und Saarbrücken darf sich der SVWW im Saisonfinale allerdings nicht mehr erlauben.

Restprogramm: Aachen (A), Havelse (H), Köln (A), Mannheim (H), Aue (A), Osnabrück (H), Cottbus (A), Hoffenheim II (H)

Aussicht: Wie reagiert Wiesbaden auf den Rückschlag gegen Rostock? In den nächsten Wochen stehen einige Pflichtaufgaben gegen Teams aus dem Mittelfeld und der unteren Tabellenhälfte an. Gelingt dem SVWW hier eine Siegesserie, ist im Saisonfinale, das unter anderem das direkte Duell gegen Cottbus bereithält, noch alles möglich.

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