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·13. September 2026
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·13. September 2026
Gladbach erlebte einen absoluten Albtraumstart in die neue Bundesliga-Saison.
Nach teilweise blamablen Pleiten gegen RB Leipzig, Aufsteiger Elversberg und den SC Freiburg stehen die Fohlen nach drei Spieltagen mit null Punkten und 12 (!) Gegentoren da.
Und dieser vermasselte Beginn des Fußballjahres hat Konsequenzen: Seit wenigen Minuten steht fest, dass Borussia Mönchengladbach den Trainer rausschmeißt. Eugen Polanski ist nicht länger Übungsleiter am Rhein. Auch sein Co-Trainer Tobias Trulsen muss gehen.
"Bis ein neuer Cheftrainer gefunden ist, wird die Mannschaft zunächst interimistisch von Jan-Moritz Lichte betreut. Dabei wird er von Markus Gellhaus und dem Trainerteam unterstützt", heißt es in der Pressemitteilung der Fohlen.
Um 10:20 Uhr hat Eugen Polanski in seinem Dienstwagen den Borussia-Park verlassen. 🎥 @KarstenK1310–
"Trotz einer guten Vorbereitung und positiver Ansätze ist es der Mannschaft in der Bundesliga nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen", erklärte Sportchef Rouven Schröder. "Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Eugen ist Borusse durch und durch. Wir bedanken uns bei ihm und auch bei Tobias Trulsen für ihren Einsatz für Borussia."
Das kommt nach dem Vermeiden eines klaren Bekenntnisses zu einer weiteren Zusammenarbeit – weder vom Coach selbst noch von Sportchef Rouven Schröder – unmittelbar nach Abpfiff nicht wirklich überraschend.
Dazu kommt, dass der Saisonstart noch mäßiger verlaufen ist als der seines Vorgängers Gerardo Seoane. Der musste im letzten Jahr nach einem Punkt aus den ersten drei Spielen seinen Hut nehmen. Am Tag vor dessen Entlassung gab es eine Heimklatsche gegen Werder Bremen – Gladbach verlor damals mit 0:4.
Seoane musste gehen, Polanski war zunächst Interimslösung und wurde später zum Cheftrainer befördert. Polanski ereilt nun also das gleiche Schicksal – nur mit dem Unterschied, dass er sein letztes Spiel gegen Freiburg mit einem Tor mehr verlor.
Zu seinem Abschied sagte Polanski: "Borussia Mönchengladbach war und bleibt mein Verein. Deshalb tut es so wahnsinnig weh, dass es nun so gekommen ist. Nach dem gelungenen Klassenerhalt haben wir zu dieser Saison einiges verändert. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es aber nicht umgesetzt bekommen. Das tut mir leid. Ich hoffe sehr, dass die Borussia ganz schnell die Kurve kriegt. Ich wünsche dem Verein, der Mannschaft und allen wunderbaren Fans nur das Beste. Danke für die gemeinsame Zeit."
Parallel zu den desolaten Leistungen auf dem Platz scheint auch die Stimmung im Fohlenstall nicht allzu rosig zu sein. Zuletzt sorgte Kapitän Tim Kleindienst mit einem Frustinterview für Schlagzeilen.
Wer auch immer den Klub nun übernimmt, hat ein hartes Stück Arbeit vor sich.
Welcher Coach könnte gut zu Gladbach passen? Schreib es in die Kommentare!
📸 Stuart Franklin - 2026 Getty Images
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