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·3. September 2026
Wer wird Stürmer Nummer eins? HSV-Talent mit Kampfansage an die Konkurrenz

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·3. September 2026

Den Start in die Bundesliga-Saison hatte sich der Hamburger SV natürlich anders vorgestellt. Mit 0:2 verloren die Rothosen ihr Auftaktspiel gegen Borussia Dortmund, sorgten anschließend aber auf dem Transfermarkt für Furore. Am Deadline Day kamen sowohl Fabio Vieira als auch Zakaria El Ouahdi und David Möller Wolfe, womit die Hamburger ihren Kader noch einmal ordentlich aufwerteten. Die Planstelle im Sturm hatten die Rothosen zuvor bereits mit Terem Moffi und Patson Daka besetzt.
Doch wenn es nach Youngster Otto Stange geht, dann wird keiner der beiden Neuzugänge einen Stammplatz im Angriff haben – sondern er. "Sich mit so tollen Spielern zu messen und täglich zu trainieren, macht mich selbst nur besser. Es liegt am Ende nur an mir, die Minuten, die ich bekomme, zu nutzen. Das macht mir keine Angst. Ich muss geduldig bleiben. Ich muss eben alle Minuten auf dem Platz nutzen, so gut es geht", erklärte der 19-Jährige gegenüber der Bild.
Aus seinem Wunsch, viel zu spielen, macht er dabei keinen Hehl: "Mir ist schon klar, dass ich hier spielen möchte. Wenn in diesem Gespräch (mit den Co-Trainern Loic Favé und Richard Krohn sowie Nachwuchskoordinator Tom Mickel, Anm. d. Red.) gesagt worden wäre, das wird nichts mit dir, dann hätte man sich damit auseinandersetzen müssen. Das gab es nicht. Für mich ist klar: Ich will für den HSV in der Bundesliga spielen, und daran arbeite ich."
Dabei bleibt Stange bei allen Kampfansagen, dennoch auf dem Boden. "Ich habe doch im Herrenfußball noch nicht so viel erreicht – bin aber auch noch sehr jung. Hier beim HSV sind gute Trainer, die mir dabei helfen, dass ich besser werde. Zu Hause unterstützen mich Mama, Papa, meine Freundin und auch mein christlicher Glaube. Ich weiß, dass ich Fußball spielen kann, aber das macht mich ja nicht direkt zu einem besseren Menschen, als jemanden, der das nicht so kann. Für mich gibt es keinen Grund, abzuheben."
Erfrischend ehrliche und vor allem bodenständige Worte, die vermuten lassen, dass Stange eher früer als später beim HSV durchstartet – vielleicht zum Leidwesen von Moffi und Daka.
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