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·3. Februar 2026
"Werde jedem in den Arsch treten": Rizzuto macht klare Ansage

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15 sieglose Spiele und kein Ende in Sicht: Der 1. FC Saarbrücken befindet sich in einer prekären und überaus angespannten Situation. Calogero Rizzuto findet deutliche Worte und macht eine klare Ansage.
"Große Leere" sei in ihm gewesen nach der 0:1-Niederlage gegen den VfL Osnabrück am vergangenen Samstag, sagt der 34-Jährige bei "saarnews". Schließlich hatte der FCS wieder mal gut mitgehalten und sich wieder zahlreiche Chancen herausgespielt, diese aber abermals nicht genutzt und damit zum 15. Mal hintereinander sieglos geblieben ist. "Wir haben aktuell nichts in der Liga verloren – was die Chancenverwertung angeht. Wenn es so weitergeht, werden wir auch nicht gewinnen", schlägt Rizzuto Alarm.
Weiterhin beträgt der Vorsprung vor der Abstiegszone nur einen Punkt. Die Angst vor dem Abstieg ist bei den Fans längst da, doch Rizzuto sagt: "Ich kann jeden verstehen, der pfeift, uns beleidigt und den Stinkefinger zeigt, aber ich verspreche jedem Einzelnen, dass sich hier keiner hängenlässt. Da werde ich jedem in den Arsch treten, der nicht mitzieht. Wir sind langsam in der Bringschuld."
Der 34-Jährige sieht es als "die größte Challenge" seines Lebens an, "das ganze Desaster zu verhindern". Gemeint ist der Absturz in die Regionalliga. "Das kann ich mir nicht zu Schulden kommen lassen", macht Rizzuto deutlich und zeigt sich motiviert, den absoluten Worst-Case zu verhindern. "Es zählen nur noch Punkte, das ist eine ganz einfache Message. Wir brauchen nicht mehr von irgendwas träumen."
Auch Dominic Baumann findet klare Worte: "Wir brauchen nichts mehr schönreden, das haben wir lange genug gemacht." Der Ernst der Lage sei bei jedem angekommen. Angst und Bange sei ihm aber nicht. "Wir haben genug Spiele und müssen Resultate holen und über dem Strich bleiben. Um was anderes geht es dieses Jahr nicht." Am Samstag gastiert der FCS beim Kellerduell in Aue. Bei einer erneuten Niederlage würden die Veilchen, die nach dem Aus von Jens Härtel mit einem neuen Trainer in die Partie gehen werden, an Saarbrücken vorbeiziehen. Das wollen die Saarländer unbedingt verhindern.








































