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·26. Mai 2026

„Werden all-in gehen“: Ewiges Fürth gegen RWE unter Druck

Artikelbild:„Werden all-in gehen“: Ewiges Fürth gegen RWE unter Druck

In 36 Jahren in der 2. Liga absolvierte die SpVgg Greuther Fürth stolze 1262 Spiele. Mit 1834 Punkten führt das Kleeblatt die „ewige“ Zweitligatabelle vor dem FC St. Pauli (1690) und Hannover 96 (1661) souverän an. Doch dieser besondere Status ist in Gefahr. Der SpVgg droht der Absturz, den sie im Relegations-Rückspiel gegen Drittligist Rot-Weiß Essen am Dienstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) mit aller Macht abwenden will. Zuletzt waren die Franken, die 2012/13 und 2021/22 sogar in der Bundesliga spielten, vor 29 Jahren drittklassig gewesen.

Der Druck nach dem 0:1 aus dem Hinspiel an der Hafenstraße ist groß beim Altmeister – doch genau so groß ist die Zuversicht auf die Wende im altehrwürdigen Ronhof. „Das ist unser Wohnzimmer. Wir werden All-In gehen. Wir haben gezeigt, dass wir zu Hause eine Macht sind“, betonte Trainer Heiko Vogel.


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Fürth will zuhause zuschlagen

Zweitliga-Torschützenkönig Noel Futkeu versprach ein „Feuerwerk“. Er sei „guter Dinge, dass wir das zu Hause ziehen werden“. Auch Routinier Felix Klaus vertraut auf die Heimstärke der SpVgg. Man habe „zu Hause viele Zweitligisten besiegt, deswegen sage ich: ‚Viel Spaß bei uns in Fürth‘.“

Mut macht den Fürthern vor allem der letzte Zweitliga-Spieltag. Da hatten sie dem Druck standgehalten und sich durch ein 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf in letzter Sekunde noch in die Relegation gerettet. Man habe da „gezeigt“, so Vogel, „dass wir schnell drei Tore schießen können“.

Traditionsklub Essen, der auf die Zweitliga-Rückkehr nach fast 20 Jahren hofft, ist entsprechend gewarnt. „Es ist erst Halbzeit“, meinte Ben Hüning. Und Torben Müsel, der das Hinspiel am vergangenen Donnerstag mit seinem Traumfreistoß entschieden hatte, appellierte an die Anhänger: „Wir mit den Fans im Rücken haben gezeigt, dass wir jeden Widerstand trotzen können. Wir brauchen jede Unterstützung.“

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