Werder Bremen: 5 Deals, die nach dem Schmid-Verkauf noch anstehen | OneFootball

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·12. August 2026

Werder Bremen: 5 Deals, die nach dem Schmid-Verkauf noch anstehen

Artikelbild:Werder Bremen: 5 Deals, die nach dem Schmid-Verkauf noch anstehen

Am Ende ging der Wechsel von Romano Schmid zu Frosinone Calcio schnell über die Bühne. Werder Bremen kassiert für den jahrelangen Schlüsselspieler eine Sockelablöse von 8,5 Millionen Euro, die mit Boni noch auf über zehn Millionen anwachsen kann.

Eine ordentliche Summe angesichts der Tatsache, dass der Vertrag des Österreichers im kommenden Sommer ausgelaufen wäre. Sportlich reißt der Abschied des 26-Jährigen allerdings ein großes Loch. Dennoch war der Verkauf von Schmid vielleicht genau der Kickstart, den Werder gebraucht hat, um auf dem Transfermarkt endlich Vollgas zu geben.


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Schließlich stehen bei den Grün-Weißen noch einige Baustellen an – sowohl, was Zugänge als auch Abgänge angeht.

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Karim Coulibaly ist das Bremer Tafelsilber | DeFodi Images/GettyImages

Lange war es ruhig an der Coulibaly-Front, in den letzten Tagen kam jedoch Bewegung in die Angelegenheit. Ein Verkauf des Innenverteidigers bleibt weiterhin das bevorzugte Szenario bei Werder, die dabei eine Ablöse von rund 30 Millionen Euro im Sinn haben. Vor einigen Monaten belief sich die Forderung noch auf 40 Millionen und aufwärts, doch das ausbleibende Interesse und Coulibalys schwieriger Saisonendspurt sorgten für die Korrektur nach unten. Insbesondere Vereine aus dem Ausland sollen den 19-Jährigen auf dem Zettel haben, für die 30 Millionen Euro keine Herausforderung darstellen würden.

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Bobcek ist Werders Wunschkandidat im Sturm – allerdings auch sehr teuer | NurPhoto/GettyImages

Die größte Baustelle aktuell. Werder wurde bereits mit vielen Kandidaten in Verbindung gebracht, so richtig konkret wurde es jedoch mit keinem.Bei Thijs Dallinga droht man das Transfer-Duell gegen den 1. FC Köln zu verlieren, bei Tomas Bobcek ist die Ablöse von rund ezhn Millionen Euro bislang noch der große Bremsklotz des Deals. Sollte allerdings Coulibaly verkauft werden, wird hier Bewegung reinkommen, einfach weil Werder dann deutlich mehr Budget hat. Bobcek wäre eine Sofort-Verstärkung, der Pole weiß zudem anders als Dallinga, wo das Tor steht: In der letzten Saison erzielte er in 30 Spielen 20 Treffer, Dallinga ließ es in zwei Jahren nur fünfmal im gegnerischen Kasten klingeln.

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Ermin Mahmic war bei der WM für Bosnien & Herzegowina am Ball | Elysia Su/ISI Photos/GettyImages

Hier sucht Werder schon seit Beginn der Transferphase. Sollte Jens Stage sich doch noch in Richtung Premier League verabschieden, dann herrscht noch dringender Handlungsbedarf. Im besten Fall kann der neue Mann sowohl als Sechser als auch als Achter agieren, denn auf beiden Positionen sind die Bremer aktuell zu dünn besetzt. Absolute Königslösung wäre hier Ermin Mahmic. Der 21-Jährige spielt aktuell bei Slovan Liberec und ist auf der Zehn oder Acht zuhause. Er wäre die gesuchte Sofortverstärkung und gleichzeitig noch enorm entwicklungsfähig. Genau wie Bobcek wäre Mahmic mit einem Marktwert von sieben Millionen und einem Vertrag bis 2029 allerdings nicht günstig – auch hier müsste Werder also auf einen Coulibaly-Verkauf warten, bevor man aktiv werden könnte.

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Kehrt Sugawara zurück? | Selim Sudheimer/GettyImages

Eigentlich sollte diese Baustelle mit Lasse Günther frühzeitig geschlossen werden. Doch weil der Wechsel des 23-Jährigen von der SV Elversberg platzte, sondieren die Bremer weiter den Markt. Und da Felix Agu in der Vorbereitung erneut massive Verletzungsprobleme mit sich herumträgt, hat Werder aktuell mit Olivier Deman und Mitchell Weiser nur zwei einsatzfähige Außenverteidiger im Kader – wobei Weiser nach seinem Kreuzbandriss noch Trainingsrückstand hat. Einer, der sofort helfen würde, wäre Yukinari Sugawara. Der Japaner war in der letzten Saison einer der besten Bremer und zudem so gut wie nie verletzt. Die Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro war Werder allerdings zu teuer, dennoch schlossen Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz und Sportdirektor Peter Niemeyer eine erneute Verpflichtung nie aus, vor allem, falls sich bei Sugawara bis zum Ende des Transferfensters noch nichts getan hat.

5. Neuer Innenverteidiger

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Felix Uduokhai ist bei vielen Bundesligisten im Gespräch | Anadolu/GettyImages

Die Suche nach einem neuen Innenverteidiger wird tatsächlich nur dann akut, wenn Coulibaly den Verein noch verlassen sollte. Ansonsten wird hier nämlich nichts mehr passieren, das betonten auch Fritz und Niemeyer. Mit Coulibaly, Neuzugang Oskar Wojcik, Niklas Stark, Amos Pieper und Nachwuchsspieler Mick Schmetgens hat Werder eine spannende Innenverteidiger-Gruppe beieinander. Für den Fall, dass Coulibaly allerdings doch seinen Hut nehmen sollte, dürfte Werder nach einem erfahrenen Innenverteidiger Ausschau halten. Felix Uduokhai wird es zwar nicht werden, doch der Ex-Augsburger dürfte ungefähr das Profil haben, dass die Grün-Weißen bei einem Coulibaly-Abschied suchen.

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