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·29. November 2025
Werder-Chef reagiert auf Ducksch-Vorwurf

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·29. November 2025

Werder Bremens Fußballchef Clemens Fritz hat erstmals auf die Aussagen von Marvin Ducksch reagiert. Der Ex-Stürmer hatte im Bild-Interview erklärt, dass sich nach seinem Wechsel zu Birmingham City niemand aus der sportlichen Leitung gemeldet habe. Nicht einmal ein kurzer Gruß sei gekommen. Fritz sagt nun: "Ich nehme Marvins Kritik über die fehlende Kontaktaufnahme selbstkritisch an."
Er bestätigte, dass es seit dem Abschied keinen Austausch gegeben habe, betonte aber auch: "Wir hatten immer ein gutes Verhältnis und sind ihm dankbar für das, was er geleistet hat." Gleichzeitig machte er deutlich, dass er Themen lieber direkt klärt statt über die Öffentlichkeit.
Für Ducksch war der Umgang nach seiner Zeit bei Werder ein enttäuschendes Kapitel. Der Angreifer hatte über viele Jahre hinweg ordentliche Zahlen geliefert, darunter 54 Tore und 40 Vorlagen in 134 Pflichtspielen. Gleichzeitig spürte er im letzten Jahr immer mehr, dass Teile der sportlichen Führung nicht länger auf ihn setzten. Bereits im Sommer zuvor habe er mitbekommen, dass der Verein einen Verkauf bevorzugt hätte.
Kontakt hielt er nur zu einigen früheren Mitspielern und Frank Baumann, den er weiterhin lobte. Von der restlichen Führungsebene kam nichts, und genau dieser Bruch habe seine Entscheidung beeinflusst, einen neuen Weg zu gehen.
In Birmingham läuft es für Ducksch endlich rund. Drei Tore in zwei Spielen zeigen, dass er seine Rolle schnell gefunden hat. Der Klub habe ihn von Beginn an abgeholt, beschreibt er. Trainerteam, Mitspieler und Fans hätten ihm sofort das Gefühl gegeben, gebraucht zu werden. Genau das habe ihm zuletzt in Bremen gefehlt.
Sportlich ist Ducksch Vergangenheit, doch der Fall zeigt, wie sensibel die Kommunikation bei Abschieden von Leistungsträgern sein muss. Dass Fritz die Kritik annimmt, ist ein wichtiger Schritt. Für Ducksch zählt inzwischen nur die Gegenwart.
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