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·24. März 2026
Werder verkauft weitere Klubanteile

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Das Regionale Bündnis erhöht seinen Anteil an Werders Profiabteilung auf 19,39 Prozent. Neu investiert sind die Unternehmer Klaus und Marcus Wittrock.
Werder Bremen hat weitere Anteile seiner ausgegliederten Profiabteilung verkauft. Das Regionale Bündnis, das seit 2024 beim Fußball-Bundesligisten investiert, weitete sein Engagement von 18 auf nun 19,39 Prozent aus. Dafür soll der Klub vier Millionen Euro erhalten haben. Neu im Kreis der Investoren sind die Unternehmer Klaus und Marcus Wittrock.
"Dieses Engagement ist gerade in dieser für den Verein herausfordernden Zeit ein starkes Zeichen und ein Vertrauensbeweis in die handelnden Personen", sagte Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kapitalgesellschaft: "Die Geschäftsführung hat damit auch die Vorgabe des Hauptgesellschafters umgesetzt, weitere strategische Partner für Werder Bremen zu finden."
Werders Geschäftsführer Klaus Filbry betonte die Bedeutung der "regionalen Verwurzelung". Zudem gebe es ein klares Verständnis dafür, "dass es außer den zwei Mandaten im Aufsichtsrat kein Mitspracherecht, keine Rendite und auch keinen Einfluss auf das operative Geschäft gibt", sagte Filbry dem Portal Deichstube: "Die Identität, die Kultur und die Werte des Vereins sind unantastbar. Das ist ein anspruchsvolles Gesamtpaket, sodass für das Thema bewusst nur Menschen infrage kommen, die viel Herzblut für Grün-Weiß haben."
Vor zwei Jahren hatten die Bremer bekannt gegeben, dass ein regionales Bündnis beim Klub einsteigt und diesen wirtschaftlich stärkt. Dabei war auch der Bremer Ex-Profi und damalige Geschäftsführer Frank Baumann, der nach seinem Wechsel zu Schalke 04 seine Beteiligung aufgab.
Dass zukünftig weitere Anteile verkauft werden, scheint möglich. Werder hat sich auf ein Maximum von 24,9 Prozent festgelegt, das abgegeben werden kann. Die neue Finanzspritze erweitert den Handlungsspielraum des noch immer abstiegsgefährdeten Klubs. "Das erhöhte Eigenkapital ist in dieser Hinsicht sicher hilfreich, aber trotzdem brauchen wir weiterhin Transfererlöse", sagte Filbry.









































