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·8. Juni 2026

Werder will diesen Franzosen loswerden aber kein Klub meldet sich

Artikelbild:Werder will diesen Franzosen loswerden aber kein Klub meldet sich

Skelly Alvero ist beim SV Werder Bremen gescheitert. Die Norddeutschen wollen den 24-Jährigen in diesem Sommer verkaufen, stehen dabei jedoch vor einem Problem. Bisher hat kein Klub konkretes Interesse an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers signalisiert.

Für fünf Millionen geholt und kaum eingesetzt

Wie die Deichstube berichtet, strebt der SV Weder Bremen eine Trennung von Alvero an und würde notfalls auch eine erneute Leihe in Kauf nehmen. Die Ausgangslage ist dabei alles andere als komfortabel. Werder verpflichtete den 2,02 Meter großen Defensivmittelfeldspieler im Sommer 2024 für knapp fünf Millionen Euro fest von Olympique Lyon, nachdem eine vorangegangene Leihe für 250.000 Euro noch vielversprechend begonnen hatte.


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Seitdem lief es am Osterdeich jedoch nie rund. In der Saison 2024/25 brachte es der Franzose auf lediglich zwölf Bundesligaeinsätze ohne Tor und Vorlage, ehe die Norddeutschen ihn im Februar 2026 auf Leihbasis zum SC Amiens in die Ligue 2 schickten.

Auch der Neustart in seiner französischen Heimat verlief enttäuschend. In drei Partien für Amiens gelang Alvero weder ein Tor noch eine Vorlage. Sein aktueller Marktwert wird auf gerade einmal 2,4 Millionen Euro taxiert, was bedeutet, dass Werder bei einem Verkauf einen erheblichen Verlust gegenüber dem Einkaufspreis hinnehmen müsste.

Kein Kaufinteressent in Sicht

Ein Verkauf scheitert bislang am fehlenden Markt für einen Spieler, der in zwei Bundesligaspielzeiten kaum Akzente setzen konnte. Alvero kam in der Jugend bei Red Star Paris und anschließend beim FC Sochaux durch, bevor er über Lyon den Weg nach Deutschland fand. In der Ligue 1 deutete er sein Potenzial punktuell an, blieb in Bremen aber weit hinter den Erwartungen zurück.

Sollte sich bis zum Ende des Transferfensters kein Käufer finden, dürfte eine weitere Leihe die realistischste Lösung bleiben. Ob Alvero danach noch eine Zukunft in Bremen hat, erscheint zunehmend fraglich.

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