Frühes-Tor.de
·3. September 2026
Werders Regeer zieht klare Grenze zum Stage-Vergleich

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Bild: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
Youri Regeer soll Werder Bremen nach dem langfristigen Ausfall von Jens Stage zusätzliche Möglichkeiten im Mittelfeld geben. Als direkte Kopie des Dänen möchte der Neuzugang allerdings nicht betrachtet werden.
Der 23-Jährige wechselte kurz vor dem Ende der Transferperiode auf Leihbasis von Ajax Amsterdam an die Weser. Werder sicherte sich zudem eine Kaufoption. Erste Gespräche hatte es bereits einige Wochen zuvor gegeben, nach Stages schwerer Verletzung ging dann alles schnell.
Im Interview mit der eigenen Vereinsseite machte Regeer deutlich, dass er sich von den Vergleichen mit seinem verletzten Mitspieler lösen möchte. „Ich glaube, es ist wichtig, dass ich meinen eigenen Weg gehe, denn Jens ist Jens und Youri ist Youri“, erklärte der Niederländer.
Trotz seines jungen Alters möchte sich Regeer nicht erst lange im Hintergrund halten. „Ich möchte Verantwortung übernehmen“, stellte er klar. Das gelte nicht nur für seine Leistungen auf dem Platz, sondern auch für seine Rolle innerhalb der Mannschaft. Zunächst müsse er seine Qualitäten jedoch im Training und in den Spielen unter Beweis stellen.
Regeer bezeichnet sich selbst als Box-to-Box-Spieler, der den Spielaufbau unterstützen, Chancen kreieren und immer wieder den Weg in den gegnerischen Strafraum suchen kann. Seine bevorzugte Position ist die Acht.
Gleichzeitig bringt der Neuzugang die notwendige Flexibilität für eine defensivere Rolle mit. Bei Ajax spielte er in den vergangenen beiden Jahren überwiegend als tiefer Sechser. Dort seien auch seine zuletzt überschaubaren Torzahlen begründet gewesen. In offensiverer Rolle traue er sich dagegen zu, wieder häufiger selbst gefährlich zu werden.
Für Trainer Daniel Thioune eröffnet die Verpflichtung damit verschiedene Möglichkeiten, um den Ausfall von Stage aufzufangen. Ob Regeer bereits im Heimspiel gegen RB Leipzig von Beginn an zum Einsatz kommt, ist noch offen. Der Niederländer selbst empfindet die neue Aufgabe nicht als Belastung: Statt Druck verspüre er vor allem Vorfreude auf seine ersten Einsätze im Weserstadion.







































